Was würdet ihr an einem Feiertag-Sonntag bei knapp 30 Grad und strahlendem Sonnenschein machen? Ich verrate euch, was wir von Game-Kritik und ca. 3000 andere Menschen an so einem Tag gemacht haben: Wir haben die LFG-Con in Hof besucht und damit nicht nur einen zweiten Besucherrekord in Folge erreicht, sondern auch noch einmal unterstrichen wie wichtig solche lokalisierten Events fernab der großen Metropolen sind. In diesem gemeinschaftlich erstellten Beitrag von Phil-kun und Alex werden wir euch nicht nur einen Überblick zur Veranstaltung im Allgemeinen liefern, sondern natürlich auch auf die Games eingehen, die wir in dieser Zeit anspielen konnten.

Schon zum Start des Einlasses begrüßte strahlend blauer Himmel die Besuchenden

Autoren: Alex, Phil-kun

Inhaltsverzeichnis

Überblick: Zwei Redakteure – zwei Meinungen?

Für gewöhnlich erleben wir die Veranstaltungen gemeinsam. Sammeln gemeinsam Eindrücke und führen auch die meisten Gespräche gemeinsam. Das hat einfache Hintergründe: Vier Ohren hören mehr und zwei Gehirne denken an mehr. Aber wir beobachten und nehmen die Eindrücke der Messe natürlich trotzdem auch individuell auf und wahr. Genau deswegen teilen wir uns dann bei diesen Einschätzungen gerne auf und bringen dort unsere jeweils persönliche Note hinein. So auch bei der diesjährigen LFG-Con!

Einschätzung von Alex: Weiterentwicklung statt Neuausrichtung

Wie bereits bei unserer Zusammenfassung zur „GG Bavaria“ kann ich grundsätzlich auch bei der LFG-Con feststellen, dass sie mit der dritten Auflage ihren Grundaufbau und ihre Grundausrichtung für sich gefunden hat und genau diese beiden Punkte nun eher verfeinert, als neu zu erfindet. Das ist aus meiner Sicht auch ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. An dieser Stelle will ich tatsächlich auch gleich die außerordentlich gute Organisation des Orga-Teams vor Ort hervorheben. Ich habe bisher bei Veranstaltungen dieser Größenordnung noch keine so gut funktionierende und abgestimmte Organisation und Durchführung erlebt. Selbst auf der „GG Bavaria“ wirkte das Orga-Team manchmal etwas zerstreut. Aber hier an diesem einen Tag der LFG-Con lief aus meiner Sicht alles wie am Schnürchen. Das hat schon mit einem ganz persönlichen Punkt angefangen: Die Koordination und Ausgabe der Presse-Nachweise. Für mich ist das mittlerweile zu einer Art „frühes Qualitätsmerkmal“ geworden. Denn wenn diese Hintergrundorganisation funktioniert, weiß man, dass sich da jemand Gedanken machen konnte und man nicht bis zuletzt an anderen Punkten basteln musste und so etwas dann hinten über fällt.

Ich mochte die Unaufgeregtheit und vor allem das ständige „Präsent sein“ der Organisations-Crew. Nur ganz selten hatte man mal kein Mitglied der Crew in Sichtweite, falls es doch einmal eine Rückfrage oder Probleme gegeben hätte. Für mich ein großartige Zeichen und wenn ich mir dann die Abschlussrede von Johannes Wurm an das gesamte Crew-Team in Erinnerung rufe, bekomme ich wieder Gänsehaut. Da war – trotz nach langem Con-Tag allmählich versagender Stimme – so viel an Emotion und Leidenschaft drin. Hut ab vor der Crew, dass da alle „Dämme gehalten haben“!

Aber genau das ist es auch, was solche Veranstaltungen ausmacht und da ist sich die LFG-Con vielleicht auch eher mit der neu in Niederbayern gestarteten „LA Play!“ etwas ähnlicher. Denn beide Veranstaltungen sind im Kern privat organisiert, im Unterschied ist in Hof aber eine beinahe bedingungslose politische Unterstützung seitens der Stadt und des Landrats vorhanden, das wurde übrigens auch bei der diesjährigen LFG-Con mehr als eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Denn die politische Macht war stark an diesem Nachmittag. In einem Paneltalk machten sich

  • Stefan Schmalfuß (CSU; Oberbürgermeister Stadt Hof)
  • Dr. Oliver Bär (CSU; Landrat Landkreis Hof)
  • Dr. Fabian Mehring (Freie Wähler (MdL); Bayerischer Staatsminister für Digitales (und Gaming))
  • Dorothee Bär (CSU (MdB); Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt)

nicht nur stark für Veranstaltungen wie die LFG-Con oder auch per namentlicher Erwähnung die „LA Play!„. Nein, es ging den vier Politverantwortlichen vor allem auch darum ein sehr wichtiges Zeichen zu setzen: Zusammenarbeit in Sachen Gaming – ungeachtet der politischen Ebene (Kommune, Land, Bund) oder auch des politischen Lagers. Alle hoben die wirtschaftliche Bedeutung der Gamingbranche hervor, spielten sich überraschend harmonisch die Bälle zu und schlossen am Ende mit einem Schulterschluss, dass Gaming in Deutschland eine Marktmacht ist und gefördert und unterstützt werden muss. Aber nicht nur in den gängigen Metropolregionen wie z.B. Berlin, Köln, Frankfurt oder München. Nein, auch in den ländlicheren Gegenden und das ist gerade im Hinblick auf eine solche Veranstaltung eine sehr wichtige Aussage und lässt die Hoffnung steigen, dass wir noch viele Ausgaben der LFG-Con in Hof erleben werden.

Die politische „Viereinigkeit“ auf der LFG-Con 2026 v.l.n.r.:
Stefan Schmafuß (CSU), Dorothee Bär (CSU, MdB), Dr. Oliver Bär (CSU), Dr. Fabian Mehring (Freie Wähler, MdL)

Um aber auch genau das zu tun, darf man auch nicht den Blick völlig verschließen vor dem was man vielleicht noch anpassen und optimieren könnte. Und ja auch da gab es bei der diesjährigen LFG-Con fast einen ähnlichen Kritikpunkt, wie ich ihn schon letztes Jahr angebracht habe. Ich möchte es dieses Mal aber anders beschreiben. Denn grundsätzlich habe ich die geräumige Gestaltung der Stände und Bereiche auf dem gesamten Veranstaltungsgelände dieses Mal nicht als negativ empfunden. Man hatte dieses Jahr eher das Gefühl, dass es gewollt war. Im letzten Jahr wirkte es irgendwie „unorganisiert“ und der viele Platz wirkte wie ein Missen von weiteren Ausstellenden. Dieses Jahr wirkte der Platz eher wie ein Teil des Konzeptes.

Nichtsdestotrotz wäre auch mit diesem großzügigen Raumkonzept vielleicht noch das ein oder andere in Sachen Indie-Studios gegangen, denn die Anzahl der Indie-Studios und Hochschulprojekte waren im Vergleich zur Gesamtfläche doch erneut überschaubar. Mehr zu den Games natürlich gleich in unseren Spielberichten unten. Allein in der Haupthalle waren einige Shops ausgelagert, die im Artist- und Merchbereich keinen Platz mehr gefunden haben. Selbst mit Hinzunahme eines Außenbereichs hat es dann für nicht mehr für die Ausweitung der Indie-Studios gereicht. Diversität in den Ständen und Ausstellenden ist immer willkommen, aber vielleicht war hier das „Randangebot“ von teilweise nicht direkt gamingbezogenen Ausstellenden etwas zu groß bemessen.

Was aber besonders verschwenderisch gewirkt hat, das war der sog. „Ü18-Bereich“. Dort waren gerade einmal knapp ein Dutzend Anspielstationen nebeneinander platziert. In der Mitte eine fast schon riesige Freifläche und zu allem Überfluss: Alles war komplett lichtdurchflutet. Insbesondere bei einem Genre-Fokus im Horror-Bereich ist das natürlich alles andere als atmosphärisch. Meine Idee daher: Wenn man schon diesen Horror-Fokus hat, dann sollte der Bereich im nächsten Jahr viel gedrängter sein, abgedunkelt mit einer Art „Dach“, um die Hallenbeleuchtung auszugrenzen und gerne innen auch atmosphärisch mit düsteren Lichtern ausleuchten. Denn dann gruselt man sich vielleicht auch im Spiel und muss nicht krampfhaft versuchen irgendwas auf dem viel zu stark ausgeleuchteten Bildschirm zu erkennen.

Ich bin gespannt wie an diesen beiden Punkten im Konzept für die nächste LFG-Con 2027 geschraubt werden wird. Apropos: Auf der Veranstaltung selbst wurde gegen Ende schon empfohlen sich mal das „letzte Aprilwochenende 2027 im Kalender zu markieren“ – lasse ich dann an dieser Stelle auch einfach mal so stehen (natürlich mit markiertem Kalender meinerseits ;)).

Einschätzung von Phil-kun: bunt und lebendig

1000 mehr Besuchende, immer noch ein Tag; Man merkt: Die Messe wird voller und geselliger. Trotz der größeren Zahl an Besuchender konnte ich persönlich keine Überfüllung feststellen im Gegenteil: Die Messe wirkte positiv weitläufig und luftiger. Gerade der zusätzliche Außenbereich inklusive Foodtruck und die bessere Organisation der zusätzlichen Event-Flächen für die Workshops und die TCG-Spieler machten den Gesamteindruck der Flächennutzung deutlich runder.

Auch das nun komplett nutzbare Foyer bot den Künstlern einen schönen Raum für ihre Waren. Wieso dann dennoch noch Künstler und Verkäufer in der Halle vorzufinden waren, kann ich nicht komplett nachvollziehen. Insbesondere weil ich mir durch die unterschiedliche Platzierung auch gut und gerne vorstellen kann, dass es sich auf die Verkaufszahlen bei den Ständen auswirken kann, zumal die Halle selbst noch ein anderes Problem hatte: Die Lautstärke der Bühne.

Ja, ich reagiere grundsätzlich empfindlicher auf laute Umgebungen – mitunter ein Grund wieso ich auf der gamescom gerne Kopfhörer dabei habe – dennoch fand ich die Lautstärke der Bühne im Vergleich zum letzten Jahr teilweise störender. Für mich war hier dann teilweise auch keine ruhige Unterhaltung mehr mit zum Beispiel den Entwicklern im Indie-Bereich, welcher am weitesten entfernt war zur Bühne, möglich. Ich denke, dass man hier noch einiges in Sachen Schallschutz oder Ausrichtung der Lautsprecher und Regelung der Lautstärke machen kann.

Selbst von diesem Punkt aus, konnte man die Bühne derart laut hören, als wäre man direkt vor ihr – auffällig: Die Mikrofone scheinen entweder unterschiedlich laut gewesen zu sein, oder wurden mal „ohrenfreundlicher“ und mal „ohrenunfreundlicher“ von den Sprechenden genutzt.

Aber es sei erwähnt, dass dies nur ein Kritikpunkt auf einem sehr hohen Niveau ist. In Summe war für mich die Messe wieder ein tolles Erlebnis, welches uns wieder einmal ermöglicht hat bekannte Menschen aus der Branche zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen.

Die Games der LFG-Con 2026: Viel Abwechslung und Neuentdeckungen

Wer sich unsere Einschätzungen oben durchgelesen hat, der wird schon entdeckt haben, dass sich das Gaming-Erlebnis (wie auch schon die Jahre zuvor) auf drei große Säulen gestützt hat: Indies, Hochschulen und „Ü18-Bereich“. Eine vierte Säule (Retro) haben wir jetzt bewusst nicht erwähnt, weil man bei ihr ja selten „neue“ Games im klassischen Sinne kennenlernen kann. Wir konzentrieren uns hier in diesem Abschnitt jetzt tatsächlich auch vorzugsweise auf die Säule „Indies„.

Warum? Nun gerade bei den Hochschulteams konnten wir tatsächlich am Ende genauso wenig alle Spiele einmal antesten, wie im „Ü18-Bereich“. Hinzukommt, dass manche Studiumsprojekte – wie beispielsweise ein wirklich spaßiger Twin-Stick-Brawl-Shooter der Hochschule Hof weder Namen noch Entwickler angegeben hat und man auch beim Stand nicht wirklich mit Informationen dazu besorgen konnte.

Ebenso konnten wir wieder VOID gemeinsam spielen, welches wir bereits auf der „GG Bavaria“ 2026 angespielt hatten. Ebenso ein Studentenprojekt hier aus der Universität Bayreuth. Wir sind gespannt wo auch hier die Reise noch hingehen wird.

Im „Ü18“-Bereich hatten wir überwiegend damit zu kämpfen, dass dort zwar viele Spiele ausgestellt waren, aber in der Regel war hier keine direkte Ansprache möglich. So dass es uns jetzt etwas schwer gefallen ist zusätzliche Informationen abseits unserer Anspielsession zu erhalten. Ich persönlich habe mich hier an den beiden Titeln „Project Song Bird“ und „Massacre at the Mirage“ versucht, da beide Spiele aber bereits vollständig veröffentlicht sind (was übrigens für die meisten Games in diesem Bereich galt), möchte ich hier keine große Zusammenfassung liefern und stattdessen Phil-kun die Bühne überlassen, denn der hat sich dem einzigen betreuten Stand im „Ü18-Bereich“ angenommen und liefert euch jetzt seine Eindrücke zu einem wirklich tollen Solo-Dev-Projekt!

Late Amusement kam mit ganzen vier Anspielstationen daher und war somit das Spiel mit den meisten Anspielstationen auf der gesamten Messe; Late Amusement ist ein Psycho-Horror-Spiel, welches dich als Spieler in einen verlassenen Freizeitpark entführt und das ganze selbstverständlich mitten in der Nacht. Auch wenn ich das Spiel nicht lange angespielt habe, konnten bereits die ersten Spielminuten eine gute Immersion in das Spiel liefern, gerade die typische bedrückende Atmosphäre war gut spürbar.

Und bevor wir in die Übersicht der angezockten Indie-Titel übergehen: Dieses Jahr gab es zum ersten Mal auch eine Steam-Page auf denen man einige der genannten und gesehenen Titel wiederfindet.

Schaut dort unbedingt einmal vorbei!

Alex´ Übersicht:

Mad Tilly´s Magical Amulets

In „Mad Tilly´s Magical Amulets“ begleitet ihr die namensgebende „verrückte“ Hexe Tilly. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht die Flüche und Dämonen der Dorfbewohner zu heilen oder vertreiben – auch wenn sie von diesen dafür gehasst und verachtet wird. Der Bürgermeister wünscht ihr offen Scheitern und auch die „Patientinnen und Patienten“ wirken jetzt nicht unbedingt dankbar oder unterstützend. Mit ausführlichen Gesprächen sammelt Tilly Hinweise, was die Menschen plagt und bastelt anhand der Erkenntnisse Amulette mit magischen Deko-Elementen. Diese stellt sie durch Pflanzen aus ihrem immer größer werdenden Garten, der auch von ihr gepflegt werden will, her. In den angepeilten 33 Tagen, die das Spiel gehen soll, warten wohl an die 100 unterschiedliche Menschen auf ihre Behandlung. Wer Spiele wie „Tavern Talk“ kennt und schätzt, darf hier blind zugreifen. Besonders beeindruckend: Das Spielerlebnis basierte noch immer auf dem Prototyp. Der fühlt sich bereits jetzt wie ein vollwertiges Spiel an!

Studio/Publisher: Favorite Ice Cream Studios

Release-Informationen: noch nicht bekannt

Erscheint für/auf: Mindestens PC

Steam: Steam

Shovel Lands

In immer gefährlicher werdenden Ruinen sollte man sich nicht unbedingt hineinwagen. Außer ihr seid ein geschickter Buddler wie euer spielbarer kleiner Maulwurf. Denn der findet sich prima zurecht in dieser herrlich-fantasievollen und überraschend bunten Untergrundwelt. Dort wird er sich nicht nur durch verschiedene Areale graben und Plattform- und Hindernisse überstehen, sondern auch ein wohl eher düsteres Geheimnis rund um die verschwundenen kleinen, glühenden Feen lösen. Je mehr er davon findet, desto mehr Fähigkeiten werden dem Maulwurf geschenkt. Und nach und nach baut sich auch ein kleines Dorf auf, um ihn bei seinen Missionen zu unterstützen. Die sehr simplifizierte Gameplay-Formel, die man in ihren Grundzügen aus Spielen wie „Rayman“ oder „Celeste“ kennt, macht das Spiel herrlich niedrigschwellig zugänglich und verspricht sowohl für Gaming-Neulinge, wie auch -Profils ein herrlich kurzweiliger Ausflug zu werden.

Studio/Publisher: Bricketbros

Release-Informationen: noch nicht bekannt

Erscheint für/auf: Mindestens PC

Steam: Steam

Phil-kun´s Übersicht:

Eine Gaming Convention lebt von ihren Spielen. Und auch dieses Jahr war wieder eine bunte Vielfalt an Indie-Spielen vertreten. Mehr als zehn Spiele waren des dieses Jahr auf der Messe, wobei wie schon Alex geschrieben hat, zusätzlich noch weitere Titel im Ü18-Bereich vertreten waren.

In Summe eine gute Mischung und wieder großartige interessante Projekte. Auch Sang-Je war wieder auf der LFG-Con 2026 vertreten. Zuletzt haben wir das Projekt auf der „LA-Play!“ getestet. Die Version, die wir auf der LFG-Con angespielt haben, beinhaltete einige Verbesserungen in der Steuerung und dem Leveldesign. Gerade das Hinzufügen der Coyote-Time, ein Zeitfenster, das dem Spielenden mehr Zeit zum Abspringen nach Verlassen einer Plattform gibt, war für uns ein echter Game-Changer. Das Spiel wird runder!

Ortomnia

Ein interessanter mysteriöser Action-Plattformer, der insbesondere in seiner grafischen Präsentation hervorsticht. Die gespielte Version ist noch früh in der Entwicklung, aber konnte das Gameplay gut zeigen. Der Hauptfokus des Spiels soll das Besiegen von Endbossen sein, während man die Welt erkundt und neue Charaktere kennenlernt. Auch soll der eigene Charakter durch Verbindungen mit diesen stärker werden und neue Fähigkeiten erlernen. Ich bin gespannt, wo die Reise hier noch hingeht insbesondere das die Welt zu diesem Spiel sehr umfangreich wirkt.

Übrigens: Basierend auf der Welt und den Charakteren dieses Spiel erscheint noch dieses Jahr ein Brettspiel mit 300 Karten.

Studio: Mystic Shelter

Release-Informationen: noch nicht bekannt

Erscheint für/auf: PC

Website: https://mysticshelter.com/

Steam: Steam

Cube Grinder Factory

Ein verrücktes Spiel, das uns auch schon auf der diesjährigen GG Bavaria aufgefallen ist. Hierbei handelt es sich um einen Simulator, in welchen man der Arbeit des Zerteilens und Zusammenbauens von Würfeln nachgeht. Der Job ist also klar: Du hast Würfel und du musst die Würfel so zusammenbauen, dass sie genau das ergeben, was du herstellen sollst. Und wenn es mal nicht passt: Zersägst du die Konstruktion einfach.

Erfüllte Jobs geben Geld und Geld ist zum Ausgeben da; Für was? Upgrades natürlich!

Komische Würfel-Köpfe geben dir dabei Tipps und Infos. Das Spiel erinnert grafisch und spielerisch an „Portal“, wobei man hier nicht ganz so sachte mit den Würfel umgeht. (gut, das macht man in Portal auch nicht; R.I.P. Companion Cube)

Studio: Knidaria Games

Release-Informationen: noch nicht bekannt

Erscheint für/auf: PC

Steam: Steam

Of Mice and Mechs

Ein ambitioniertes und überwältigendes Hobby-Projekt. Wir bekamen hier vom Entwickler des Spiels einen tiefen Überblick über die Inhalte des Spiels. Ganz klar ist: Wer „Dwarf Fortress“ kennt und liebt, sollte dieses dystopische Sci-Fi-Erlebnis unbedingt anschauen.

Das komplette Spiel ist ein „Text-Terminal“. Jede Grafik in dem Spiel wird mittels einfachen Farben und Zeichen dargestellt. Ziel des Spiels ist es einen Thron zu besteigen. Der Weg dahin? Such‘ es dir aus!

Egal ob man nun massiv in die Produktion von Ressourcen mittels der eingebauten Fabrik-Funktionalität und Automation (inkl. Makro-Programmierung) einsteigen oder einfach nur wild durch die Welt 11 km² große Welt reisen möchte. Hier ist gefühlt alles möglich: Ach ja: Und das gesamte Spiel kann sich selbst spielen. Du hast die Möglichkeit anhand vorgegebener Eingaben, das Spiel durchzuspielen. Ein Projekt von einer für uns gewaltigen Dimension an dem bereits acht Jahre entwickelt wird. Das gesamte Spiel ist aktuell Open Source.

Studio: MarxMustermann

Release-Informationen: noch nicht bekannt

Erscheint für/auf: PC

Github: https://github.com/MarxMustermann/OfMiceAndMechs

Website: https://ofmiceandmechs.com/

Atomic Age

Kamera? Action!

Erneut konnte ich „Atomic Age“ anspielen und dieses Mal auch mit neuen Inhalten. Zu spielen war eine neue Intro-Szene, die vor der aktuellen Szene im Theaterbüro spielt und wie das Tutorial des Spiels wirkt. Hier konnte man zwei Charaktere, ein Zeitungsjunge und eine Roboterkatze mit Toupet, kennenlernen, die man so bisher noch nicht in der Demo antreffen konnte.

Und: Dieses Mal habe ich die Demo auch komplett durchgespielt. Ich bin nach wie vor sehr gespannt auf das Spiel und auch die uns gezeigten Inhalte, die gerade noch in Entwicklung sind, haben meine Vorfreude auf das Spiel noch weiter ansteigen lassen.

Studio: Rambit Games 

Release-Informationen: September 2026

Erscheint für/auf: PC

Steam: Steam

My little Coffee Nightmare

Ein Cozy-Café-Simulator mit Spooky-Vibes; Hier spielst du einen Kaffeebesitzer in einer sehr merkwürdigen toten Nachbarschaft. Deine Gäste? Geister; Dein Assistent? Ein brabbelnder Schrumpfkopf; Dein Ziel? Ähm…Kaffee?

Das Spiel bietet alles, was man bei einem gemütlichen Kaffeesimulator braucht: Du kannst Wasser kochen, Tassen ausspülen, Kaffee mahlen, Kaffee mit Filter aufbrühen, Kaffee servieren und danach die Küche aufräumen. Und das so lange bis keine Kunden mehr kommen oder dir die Zutaten ausgehen, aber keine Sorge: Ein eingestaubter Computer ermöglicht es dir neue Ware zu beschaffen und deinen Laden mit der Zeit immer besser auszustatten.

Studio/Publisher: SethMadDev / Ivy Juice Games

Release-Informationen: 2. Juni 2026 (bereits auch Early Access)

Erscheint für/auf: PC

Steam: Steam

Keep on Gaming und Viel Spaß beim Zocken!