Die „GG Bavaria“ geht 2026 in sein insgesamt viertes Jahr. Wir sind von Game-Kritik unglaublich froh und auch stolz diese Veranstaltung seit der ersten Ausgabe journalistisch begleiten zu dürfen. In diesem Jahr fand die Messe zum ersten Mal NICHT an einem anderen Veranstaltungsort statt. Wir blicken in diesem Beitrag zurück auf drei Tage Messe (ja das ist neu) in der kleinen Olympiahalle München. Mit 120 Ausstellenden, darunter über 30 Studios, mehr als ein Dutzend Hochschulen, sowie rund 40 Artists und vielen Vereinen und Organisationen, vielfältigen Bühnen-Events und Networking-Angeboten lockte die Messe etwa 9.500 Besuchende – und stellte damit einen neuen Rekord auf. Aber: Was hat uns mit Blick auf die Veranstaltung überzeugt, was könnte bei der fünften Auflage noch optimiert werden? Natürlich jedoch vor allem: Welche Games sind uns auf der Veranstaltung begegnet und noch wichtiger: Welchen Eindruck haben sie bei uns hinterlassen? Begleitet uns doch auf unserem nachträglichen Messerundgang.
Inhaltsverzeichnis

Autoren: Alex + Phil-kun
Unser Eindruck von der Messe und den Veranstaltungen
„Alte Kongresshalle“, „Motorworld“ und jetzt zum zweiten Mal in der „Kleine Olympiahalle“. Die „GG Bavaria“ ist in München schon gut rumgekommen. Ob wir uns auch 2027 wieder im Olympiapark München wiederfinden werden? Das steht noch in den Sternen, mit dem neuen Partner „Messe München“ könnte sich da eventuell wieder ein Umzug anbahnen. Aber uns ist dennoch wichtig, dass wir euch auf den diesjährigen Eindruck mitnehmen und wir werden unsere Verbesserungsvorschläge auch so formulieren, dass sie sowohl in der aktuellen aber auch einer eventuell neuen Location funktionieren könnten.
Wer sich noch an die letzte Zusammenfassung der „GG Bavaria 2025“ erinnern kann (oder gerade nachgelesen hat) weiß, dass wir damals vor allem die „Komposition“ der Stände, die „Artist-Alley“ und die fehlenden Komfort-Funktionen wie das Fehlen von Sitzmöglichkeiten als negativ bzw. verbesserungswürdig bewertet haben. Und ich gehe davon aus wir waren mit diesen Kritikpunkten nicht unbedingt alleine unterwegs. Denn tatsächlich wurde hier an allen Bereichen in diesem Jahr angepackt, geschraubt und verändert. Aber auch zum Besseren? Gehen wir doch tatsächlich mal in der oben genannten Reihenfolge unserer damaligen Kritikpunkte vor:

„Komposition“ bzw. Anordnung der Stände
Hier spürte man in diesem Jahr unmittelbar eine bessere und „fast“ durchdachtere Anordnung der Stände. Bei dieser Gelegenheit merkt man auch welche Bereiche der Messe besonders wichtig gewesen sind. Neben der großen Hauptbühne – der noch ein paar Stuhlreihen mehr vielleicht gar nicht geschadet hätten – waren das vor allem die Games und die Karriere-Optionen. Sei es jetzt in Form von einer kleinen „Career-Space-Bühne“ (ja, zwei Bühnen wurden freigeschaltet) oder aber auch viel Fläche für namhafte Universitäten und Hochschulen (z.B. SAE Institute München, Hochschule Kempten, Uni Bayreuth, Technische Hochschule Deggendorf, Technische Universität München, Universität Bayreuth (Game Innovation Lab)) und deren Kurse sowie Studentenarbeiten. Diese drei Bereiche nahmen ungefähr 80 Prozent der Hauptveranstaltungsfläche in der großen Halle ein. Andere Bereiche, wie eSport wurden im Vergleich zum letzten Jahr deutlich zurückgeschraubt. Einzig der „SAP Gaming Garden“ hatte noch eine wirklich größere Fläche, aber gut die haben ja im Olympiapark auch ein gewisses „Heimrecht“, denn eigentlich ist der „Gaming Garden“ nur wenige hundert Meter von der kleinen Olympiahalle entfernt. Dafür wurden ein paar mehr Vereine und Organisationen aufgenommen. Darunter übrigens auch der „Landshut Gamer Treff e.V.“ – ja so darf er mittlerweile offiziell genannt werden. Es ist schon ein besonderes Gefühl einen Verein auf einer solchen Veranstaltung zu sehen, den man mehr oder minder selbst „mitgegründet“ hat.


ABER: Wer jetzt glaubt, dass dadurch organisatorisch alles im grünen Bereich wäre, irrt leider. Denn die Indie-Games – und das waren mit um die 40 ja doch einige – brauchen nun mal Platz und den haben sie beim besten Willen nicht bekommen. Normalerweise wären in Anbetracht der unterschiedlichen Größen Vergleiche mit der gamescom ja ein Ritterschlag, aber nicht hier. Denn im Herz des Indiebereiches hat man sich teilweise so gefühlt wie an einem gamescom-Samstag in der „Indie-Arena-Booth“: Körper an Körper; ein Durchkommen oder gar unbeschwertes Durchqueren der Gänge ist unmöglich, von Barrierefreiheit ganz zu schweigen. Die gab es dafür zumindest außerhalb dieses Ballungszentrums auch mehr als im letzten Jahr. Unser dringender Appell daher an die Verantwortlichen: Gebt den Indies mehr Platz, wenn sie schon das Herz eurer Veranstaltung sein sollen.

Artist-Alley:
Im letzten Jahr war die „Artist Alley“ unmittelbar vor der großen Hauptfläche der Messe. Dieses Jahr fanden sich die Artists direkt beim Eingang der Veranstaltung. Zur Veranschaulichung: Der Eingang ist sozusagen das Erdgeschoss und eine große Treppe führt dann hinunter zur Hauptfläche. Die Umsiedlung der Artists in diesen „oberen“ Bereich macht aus unserer Sicht dahingehend zwar Sinn, dass dadurch die Interessengruppen so ein wenig entzerrt werden und sich nicht alles auf der Hauptfläche oder in deren Nähe ballt. Außerdem bietet die Lage natürlich die Option kurz vor Verlassen der Messe noch kurz die nötigen Einkäufe zu tätigen, ohne alles mitschleppen zu müssen oder sogar die nahegelegene Garderobe als eine Ablageoption nutzen zu müssen.

ABER: So wirklich ins Auge gestochen sind die Artists in ihrer „Artists-Corner“ nicht unbedingt. Hier hätte man vielleicht mit mehr als einem Hinweisschild (z. B. mit Wegweisern, Bannern oder ähnliches) noch etwas mehr herausholen können. Ein weiterer Punkt, der gerade für die Menschen hinter den Verkaufstischen eine Herausforderung war: Die Temperatur. Durch die Platzierung in einer recht abgeschotteten Ecke – ohne Fenster oder Chance auf Frischluft – hat sich dort die Wärme unglaublich gestaut. Nach wenigen Momenten in der „Artists-Corner“ hat man es auch schon selbst gespürt. Weiterer Knackpunkt war ebenfalls durch die Location bedingt: Platz. Der Gang zwischen den sich gegenüberliegenden Verkaufsflächen war verhältnismäßig schmal. Selbst kleinere Menschenmengen – die beispielsweise IRL-Streamende gerne mal mit sich bringen – haben schon gereicht den Bereich nicht nur zu „verstopfen“, sondern teilweise so eine Enge zu erzeugen, dass Tische weggedrückt wurden. Nicht aus Absicht oder Vorsätzlichkeit, einfach weil der Platz zum Bewegen gefehlt hat.
Fehlender Komfort / fehlende Sitzmöglichkeiten:
Durch die hohe Ballung auf und um die Hauptfläche, war im letzten Jahr so gut wie keine Chance irgendwelche Komfort-Optionen zu kreieren. Durch die Auslagerung der Artists und Shops von eben dieser Fläche, ist an genau der Stelle natürlich jetzt Platz und den wusste man auch zu nutzen. So gab es unmittelbar bei den beiden Snack-Points Möglichkeiten Sitzgelegenheiten aufzustellen. Typisch bayerisch waren das natürlich dann Bierbänke 😉
Dieses große Plus an Komfort war eine zwingend notwendige Anpassung. In der Haupthalle selbst gab es zwar nach wie vor recht wenig Optionen den Komfort hochzuhalten. Aber zumindest hatten die meisten Stände Optionen mindestens einen Stuhl oder andere passende Sitzgelegenheiten bereitzustellen. Und auch durch die Zentralisierung der Hauptbühne, gab es dort in der Regel auch ein freies Plätzchen, den man mal für eine kurze Verschnaufspause nutzen konnte.
ABER: So schön die großen Glasfronten nach Außen sind und für vorbeigehende Passanten wahlweise noch zum spontanen Ticketkauf animieren oder für Besuchende zu besonderen Fotos von oben auf das Messegeschehen zu dienen… Sie bilden leider auch einen ganz entscheidenden Nachteil: Die Sonne strahlt für mehrere Stunden direkt in die Halle. Und nein, ich will damit nicht unbedingt auf das Vorurteil/Klischee anspielen, dass Gaming-Fans kein Sonnenlicht vertragen… Vielmehr geht es alleine um die Beeinträchtigung der Ausstellenden, denn wenn euch schon mal das Sonnenlicht mitten in euren Monitor oder Fernsehgerät geknallt ist, wisst ihr wie störend das ist. Hier wäre es schön, wenn man das bei Planungen entsprechend berücksichtigt und ggfs. Maßnahmen für den Sonnenschutz ergreift (am Samstag wurde das zeitweise auch mal gemacht, leider wurde der Sonnenschutz sehr schnell wieder hochgefahren).
Fernab dieser Beobachtungen aber bildete die „GG Bavaria“ genau das, wozu sie spätestens in ihrem zweiten Jahr berufen wurde: Gaming nicht nur als Hobby, sondern auch als Ausbildungsmöglichkeit, Wirtschaftsfaktor und vor allem Community zu präsentieren. Die gamescom in Köln mag zwar für viele das große – vermutlich nie erreichbare – Vorbild sein, doch der Weg, den die „GG Bavaria“ in München geht ist ein besonderer, ein viel familiärerer. Diese Entwicklung soll und muss man auch wertschätzen, diesen Eindruck haben wir durch Beobachtungen und ein flüchtiges Gespräch mit Robin Rottmann bestätigen können.
Kommen wir jetzt von den eher allgemeinen Eindrücken aber mal weg und nähern uns etwas tiefer der Veranstaltung selbst, denn neben dem großen Indie-Bereich, dem wir uns gleich noch widmen, war ja einiges los auf der Messe. Im Speziellen spreche ich jetzt die beiden Bühnenprogramme an. Denn mit zwei Bühnen, bieten sich natürlich neue und mehr Möglichkeiten. Während es auf der „Career Space“-Bühne Vorträge, Talks und Panels zu verschiedensten Themen rund um das Feld „Arbeiten in oder mit der Gamingbranche“ gegeben hat – ein Beispiel hab ich für euch festgehalten: Julius Girbig, dem wir vor zwei Jahren schon mal lauschen durften, gab mit dem Talk „Technical Animation: Making the Most Out of Your Animations“ Einblicke in die technische Animation seines aktuellen Projekts „The Witcher 4“ für CD Project Red.

Währenddessen widmete sich die Hauptbühne eher entertainmentlastigeren Themen. So konnte man dort nicht nur ausgewählte Games des Indie-Bereiches in ausführlicheren Vorstellungsrunden kennenlernen, sondern beispielsweise auch traditionelle Samurai-Kampfkunst der „Hokushin Ittō-ryū Hyōhō“-Samurai-Schule bestaunen. Aber auch Vorträge, Quiz-Formate oder Panels gab es auf der Bühne. Zwei davon haben wir uns aktiv angesehen: Ein Talk mit Janine Hille und ein sehr informatives und interessantes Panel zu „Women in Gaming“ anlässlich des internationalen Weltfrauentags. Durchgeführt von „Start into Media“ unterhielten sich Moderatorin Insa Wiese mit der frisch beförderten Senior PR & Communication Managerin der Webedia AG (u.a. Gamestar, Filmstarts) Nina Schild, der Programmiererin und Game Designerin Theresa Thoma (Thoglistudio), sowie Diana Beksultanov von CommuniCat Studios breit gefächert über Gründe und Ursachen, warum es für Frauen immer noch schwer bzw. schwerer ist in der Gaming-Branche Fuß zu fassen.
Generell musste man festhalten, dass der Messe-Sonntag der große Bühnentag war, denn nicht nur gab es dort das gerade erwähnte „Women in Gaming“-Panel. Direkt im Anschluss wurden dann die „GG Awards“ verliehen. In fünf Kategorien wurden Preisträger-Games gesucht und auch gefunden. Hier für euch einmal in Textform die Kategorien samt Sieger-Titel und im Anschluss noch mal als kleine Galerie:
- Vision Award (Auszeichnung für Ästhetik und Atmosphäre im Game): „OKU“ von Irox Games
- Horizon Award (Kreative technische Ansätze und Innovation): „A Webbing Journey“ von Fire Totem Games
- Nova Award (Preis für Nachwuchstalente und/oder Debütprojekte): „OrbiTower“ von Spicy Sushi Games UG
- Echo Award (Preis für atmosphärische und emotionale Audiokulisse): „Imprinted“ von Cobalt Lane
- Cosmic Choice Award (Publikumspreis der GG Bavaria-Besuchenden): “Incredibug” von “Memory Forge”


Und dann gehörte die Bühne dem bayerischen Staatsminister für Digitales (und Gaming) Dr. Fabian Mehring. Ich möchte es gerne an dieser Stelle betonen, wie wichtig ich genau solche Auftritte finde. Denn die Einblicke, die man in solchen Ansprachen und Reden bekommt, sind beinahe unbezahlbar. Zudem zeigen sie politische Transparenz und Nahbarkeit, Werte, die in aktuellen politischen Diskursen nicht immer ganz weit vorne dabei sind. Schaut mal hin, liebe gamescom… Es geht auch so, nicht „versteckt“ am Presse- und Fachbesuchertag.
Hörte man den Worten von Dr. Fabian Mehring in diesem Jahr aufmerksam zu, dann hat man hier nicht nur herausgehört, dass die „GG Bavaria“ an der magischen 10.000-Besuchermarke kratzte, sondern der Gamingstandort Bayern nach wie vor der Spitzenreiter in Deutschland ist. Aber auch, dass sich die Messe verändern wird. Und um hier den Kreis zu meiner eingangs erwähnten These zu schließen: Die „GG Bavaria“ könnte für das nächste Jahr eine neue Heimat suchen. Dass die Messe überhaupt 2027 stattfindet, war natürlich auch noch so eine Aussage aus diesem Auftritt, aber ehrlicherweise die am wenigsten überraschendste oder erwähnenswerte – davon gingen wir schon zum Start der diesjährigen „GG Bavaria“ aus 😉
Zum Abschluss unseres Bühnentags am Sonntag gab es dann noch den großen Cosplay-Contest mit über 40 Teilnehmenden.

Die Indie-Games der „GG Bavaria 2026“ und unsere Eindrücke
In den letzten Jahren konnten wir problemlos einen Trend bei den gezeigten Videospielen, insbesondere bei Indie-Spielen, erkennen, doch dies wird zunehmend tatsächlich immer schwieriger, so auch auf der GG Bavaria 2026.
Bei über 40 Spielen wurde hier wirklich die volle Palette an spielerischen Möglichkeiten geboten. Seien es komplett actionreiche Spiele oder bewusst langsame und entschleunigende Spiele. Hier war für jeden etwas dabei. Die einzigen beiden Genres, die man nun wirklich kaum zuweisen konnte, waren die beiden Industriegrößen Sport- und Rennspiel. Hierzu gab es, wenn dann nur Partyvertreter, dass könnte wiederum ein möglicher Trend sein: Schnelle Spiele mit Co-Op-Mechaniken
Nichtsdestotrotz war die Auswahl gut und die Anspielstationen ordentlich bespielt. Wie eingangs schon erwähnt war die Platzierung der Indie-Area, insbesondere die Kompression des Platzes, nicht ideal (gleiches Leid teilten auch die Artists), dennoch ließen sich die Spiele gut anspielen. Nebst der offiziellen Indie-Area waren auch die Universitäten mit ihren Spieleprojekten gut vertreten sowie “Press Start: Gründungsstipendium Games“ mit dessen Projekten. Hier war auch der Platz etwas luftiger.
Rückblickend haben wir viele bekannte Gesichter wie auch bekannte Spiele wiedergesehen. Entsprechend finden sich Wiederholungen in unseren angespielten Spiele im Vergleich zu den letzten Jahren. Das zeigt, wie wichtig die Messe für eben jene Studios ist; Messen sind für Videospielentwickler eine ideale Plattform, um ihre neuen Entwicklungen zu präsentieren. Diese geschlossenen Playtests mit unabhängigen Spielern sind wertvoll für Entwickler, insbesondere für junge Studios, um Erfahrungen im Umgang mit Spielern zu sammeln und selbst auch zu lernen, wie ihr Spiel auf neue Spieler wirkt. Ähnlich wie im normalen Berufsleben schleicht sich auch hier eine Art der Betriebsblindheit ein, womit es schwierig wird das Spiel unparteiisch zu betrachten und zu testen. Als Entwickler kennt man die Steuerung auswendig und verzeiht so wohlmögliche Hürden in der Bedienung, weil man „eh weiß wie es funktioniert“. Ebenso auch bei Performance- oder Grafikprobleme; Daher finde ich es weiterhin sehr wichtig, dass der Anteil der Indie-Studios bei Messen hoch ist, damit die Entwickler direkt das Feedback zu ihren Spielen erhalten. Dabei dürfen aus meiner Sicht gerne auch Publisher mit ihren Spielen auftreten, sofern das Messepersonal immer noch aus den Entwicklern des Spiels selbst besteht.
Und zur Klarstellung: Entwickler sind aus meiner Perspektive alle an der Schöpfung eines Videospiel beteiligte Personen.
So, genug geschwafelt, jetzt geht’s in die Vollen: Das sind unsere gespielten Spiele der Messe!
Anspielerfahrungen von Alex:
Stone Skipping Dash

Kennt ihr diese „Nur noch eine Runde“-Spiele? Genau in diese Kategorie fällt das Spiel von Animetra. Der Titel ist dabei übrigens schon das (fast) gesamte Gameplay. Wie früher am See oder Fluss, nur dieses Mal digital, ohne das ihr das Haus verlassen müsst: Einfach stehen und Steine flitschen. Je mehr Schwung und Geschick, desto länger flitscht der Stein. Kleine Beschleuniger oder Richtungswechsler findet ihr auf dem Weg und ihr könnt wie in klassischen Mobile-Games wie „Subway Surfer“ oder „Temple Run“ auch die Spur wechseln. Aber Achtung: Hier kommt die Besonderheit des Games zum Tragen. Der Wechsel passiert erst, wenn der Stein das nächste Mal das Wasser berührt. Ihr könnt Wechsel also durchaus taktisch planen, zu späte Wechsel können aber auch euer Game-Over bedeuten, bevor der Stein das Wasser das nächste Mal berührt.
Google Play: Stone Skipper
Apple App Store: Stone Skipper
Release: Bereits erhältlich
Medieval Frontiers

Auf der letzten „GG Bavaria“ konnte ich bereits eine sehr frühe Version des Spiels anspielen. Jetzt nach gut einem Jahr merkt man die Entwicklung deutlich. Alleine die wenigen Minuten im Tutorial lassen erahnen, wie mächtig und gigantisch groß dieses Spiel wird. Der Mix aus Survival und Mittelalter fühlt sich angenehm authentisch und nicht aufgezwungen an. Aktuell hat das Spiel drei Schwierigkeitsgrade, die das Verhalten von erschwerenden Faktoren massiv verändern. Für Menschen ohne Erfahrung, was PC-Games mit Tastatur-Steuerung angeht, gibt es die ein oder andere Hürde in Sachen Tastenorientierung, aber die überwindet man relativ zügig. Wenn die dahinterliegende Story, dann auch noch zündet, dann könnte das ein wahrer Geheimtipp für alle Survival- und/oder Mittelalterfans werden.
Steam: Medieval Frontiers
Release: 2026
Uncured

Ein Spiel, das ich jetzt schon das dritte Mal im Rahmen einer „GG Bavaria“ spielen kann. Die Entwicklungen in dieser Zeit waren jedes Mal deutlich spürbar. Dieses Mal weniger im Gameplay, das ich beim letzten Mal schon als sehr fortgeschritten empfunden habe. Beim diesjährigen Test war es vor allem das „Drumherum“. Im Spiel wird es unter anderem um einen Zug als zentrales Element geben, den man bisher nur stehend erlebt hat. Jetzt ist er endlich gefahren, ich konnte die Waggons begutachten samt seiner Gäste. Der Titel wird später Gameplay-Elemente aus Spielen wie „Deadcells“ oder „Hades“ mit einer etwas lineareren Story kombinieren, als man sie in solchen Spielen gewohnt ist. Ich bin mittlerweile sehr auf das fertige Spiel gespannt und was mich dort noch für Gegner und Begegnungen erwarten.
Steam: Uncured
Release: Noch nicht bekannt
Inflamania 3D

Ein Studiumsprojekt der Uniklinik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Es ist bereits die dritte Version von Spielen, die sich mit chronischen Entzündungskrankheiten beschäftigen. In „Inflamania 3D“ steht die Krankheit „Lupus“ im Vordergrund. Im Spiel, das mit bzw. durch die „Reality Engine“ aus „Roblox“ entwickelt wurde, reist man in den Körper einer an Lupus erkrankten Person und bekämpft dort spielerisch die Krankheitserreger und Symptome, um das Gesundheitsbild zu verbessern. Dabei verfolgt das Spiel – wie seine Vorgänger übrigens auch – immer einen pädagogischen Ansatz und trägt somit nicht nur zur Aufklärung, sondern auch Erklärung dieser schweren Krankheit bei. Es ist hoch interessant, dass Spiele auch eben immer mehr in diese Richtung gehen und nicht mehr ausschließlich dem Entertainment dienen, sondern auch pädagogisch immer mehr an Gewicht erhalten.
Roblox: Inflammania 3D
Release: Bereits spielbar (Roblox-Konto erforderlich)
Edenfall: Legacy of the First Wardens

Im Vergleich zur „Level Up“ Salzburg 2025 hat sich nicht mehr viel getan, aber das lag vor allem auch daran, dass die Entwicklung damals schon sehr fortgeschritten war. Man merkt dem Spiel den baldigen Release an. Die überraschend große Spielwelt lädt zum Entdecken ein und ich habe vielleicht die gesamte Demo am Stand durchgespielt, weil ich nicht vorzeitig aufhören wollte. Ein gewisser „Suchtfaktor“ kann also nicht verleugnet werden. Ich mag vor allem das Spiel zwischen den verschiedenen Wesen, in die man sich verwandeln kann. Neben der menschlichen Form kann sich eure Figur Venya nämlich auch in die drei Tiere Wolf, Waschbär und Rabe verwandeln. Alle mit eigenen Fähigkeiten. Und das Interessante daran? Ein Kombo-Zähler kann „verwandlungsübergreifend“ gefüllt werden und so sehr spannende Kombinationen erzeugen. Als Open-World-Action-Adventur-RPG-Fan bin ich sehr gespannt, welche Story sich hinter dieser dunklen Bedrohung von Eden verbirgt.
Steam: Edenfall
Release: Noch nicht bekannt – voraussichtlich 2026
Oku

Schon im letzten Jahr mochte ich das sehr entspannte und „dahinfließende“ Gameplay von „Oku“ sehr gerne. An dem hat sich auch jetzt nichts geändert. Die Welt eines malerischen und friedlichen Japans lädt zum Erkunden und tatsächlich Entspannen ein. Selbst der hektischste Messetrubel, gerät da mal kurz in den Hintergrund, während man an einem See steht und über das nächste Haiku (eine japanische Gedichtsform) sinniert. Da die Demo jetzt vor allem auf eben diese Haikus und die Bewegung/Erkundung fokussiert war, bin ich gespannt zu welchen Möglichkeiten sich das Spiel noch entwickelt. Wie komplex und umfangreich werden beispielsweise die Haiku-Rätsel? Wird es eine Art „Ziel“ geben und will man das wirklich erreichen, oder verliert man sich eher in der friedlichen Umwelt und dichtet einfach ständig Haikus vor sich hin?
Steam: Oku
Release: Noch nicht bekannt – voraussichtlich erst 2027
Train Jumble

Eine Zugfahrt die ist schön. Zumindest sollte sie es sein und das ist auch schon das Spielziel von „Train Jumble“. Denn dort gehört euch ein eigener Zug, den ihr so einrichten könnt, dass es euren Passagieren immer gut geht. Zumindest sollte dies das erklärte Ziel sein, denn wenn es ihnen nicht gut geht, werden sie ihr Geld zurückverlangen und ihr geht somit langsam pleite. Die Passagiere sind in liebenswerte Gruppen eingeteilt, alle mit eigenen Persönlichkeiten, Vorlieben und Abneigungen. Ihre Bedürfnisse zu erkennen und den Waggon entsprechend anzupassen und die Passagiere entsprechend in den freien Sitzen zu verteilen ist dann eure Aufgabe. Ich habe mich schnell ertappt, als ich nach der ersten Niederlage eigentlich gleich wieder von vorne loslegen wollte. Keine schlechte Voraussetzung für einen klaren Fall von „Eine Runde geht noch“-Erlebnis. Und wenn als Haltestelle dann auch noch unsere Heimatstadt „Landshut“ dabei ist, ist das auch noch ein schönes Highlight.
PS: Ja ihr lernt auch nebenbei noch ein paar Sehenswürdigkeiten der Haltestellen kennen.
Steam: Train Jumble
Kickstarter (bis 16.03.2026 um 16 Uhr): Train Jumble
Release: Noch nicht bekannt
11oSxxoE: Deadly Temples of Perel (Teil der Press Start Initiative)

Kurzer Exkurs was hinter „Press Start“ zu verstehen ist: Das “Press Start: Gründungsstipendium Games” unterstützt 132 kreative Köpfe im Games-Bereich bei der Etablierung eigener Spielestudios in Deutschland.
Organisiert und umgesetzt wird das Stipendium vom game – Verband der deutschen Games-Branche in Kooperation mit der Stiftung Digitale Spielekultur.
Mit fünf Spielen war das Programm auf der „GG Bavaria“ und eines davon war „11oSxxoE: Deadly Temples of Perel“.
Hinter dem kryptischen Titel verbirgt sich eine Spielerfahrung, die sich am ehesten als Mischung von „Binding of Isaac“ und „Spelunky“ beschreiben lässt, nur viel blutiger. Die großartige Pixel-Kunst wird mit herausragenden Lichteffekten ergänzt und der ständigen Angst, dass irgendwas euch umbringt. Die Umgebung, eine Falle, ein Gegner. In zufällig erzeugten Dungeons müsst ihr euch einen Weg bahnen. Denn ihr gehört einer Gruppe von Überlebenden eines Flugzeugabsturzes an und müsst jetzt nach einer Chance auf Rettung suchen. Dabei schadet es sicherlich nicht, wenn ihr eine gute Verbindung zu euren „Verbündeten“ aufbaut. Das Gameplay ist sehr eingängig und lässt so auch den verhältnismäßig schnellen Anstieg der Schwierigkeit nicht mehr als so anstrengend erscheinen.
Webseite: https://www.chilipixel-games.com/
Release: Noch nicht bekannt
OrbiTower

“Tower Defender”-Titel zeichnen sich ja vor allem dadurch aus, dass die eigenen „Türme“ meist an fixen Positionen sind und auch die Gegner in der Regel einer klaren Route folgen. Jetzt nehmen wir mal diese beiden Genre-definierenden Elemente und tauschen sie durch bewegbare Orbitalkreise und zufälliges Spawnen von Gegnern in den vier Bildschirmecken.
Das ist das Ergebnis, wenn man sich auf eine Runde „OrbiTower“ einlässt. Dieser erfrischend andere Ansatz des „Tower Defender“-Genres kombiniert sich dann mit Elementen des Rougelite. Es gibt auch gewisse Fähigkeitenkarten oder Erweiterungen eurer Geschütze, die Durchgang für Durchgang neu verteilt werden. Somit stellt sich auch dieses „Überpowern“ der eigenen Geschütze nicht ein. Gemeinsam mit eurer wachsenden – und sehr knuffigen – Forscher-Crew (die übrigens eigene Fähigkeiten haben werden), müsst ihr euch gegen verschiedene intergalaktische Gefahren stellen. Was wird passieren, wenn man allen gestrotzt hat?
Steam: OrbiTower
Release: Noch nicht bekannt
Fiets – Together

Gemeinsam eine Runde Fahrradfahren. Hört sich nach einem gemütlichen Koop-Titel an? Nein nicht ganz. Denn in „Fiets – Together“ seid ihr nämlich ausschließlich die Schuhe und müsst als solche nicht nur dafür sorgen, dass das Fahrrad überhaupt ein paar Zentimeter rollt, sondern auch noch dessen Richtung steuern. Wie das geht? Durch gigantische Pedale! Gebt ihr sehr weit links Schwung, steuert das Rad auch nach links. Diese hohe physikalische Orientierung ist für mich das eigentliche Highlight gewesen, denn die Entscheidung, dass man ein Pedal durchtreten muss, um es zu bewegen ist keine spannende, sondern eine offensichtliche. Doch die Frage, „wo“ man ein Pedal durchtreten muss, um es auch in die richtige Richtung zu bewegen, ist ein Highlight. Und mit bis zu vier Schuhen, die gleichzeitig die Pedale bearbeiten, kann das durchaus das Potenzial zu einem sehr spaßigem Koop-Party-Spiel haben.
Steam: Fiets-Together
Release: Noch nicht bekannt
Imprinted

Vielleicht der eigentümlichste Titel der ganzen „GG Bavaria“. Leider hat die Zeit am Ende nicht mehr gereicht, um selbst ein bisschen reinzufühlen. Oder besser: Reinzuhören. Denn in „Imprinted“ schlüpft ihr in die Rolle eines Toningenieurs, der alte Aufnahmen restauriert. Eine solche – nämlich die einer vergessenen Künstlerin aus den 1970er Jahren – wird euch zugespielt. Während der Restaurierung gelingt euch nicht nur Fortschritt, ihr merkt auch, dass sich seltsame Dinge zutragen. Euer PC flackert immer wieder, oder führt nicht gegebene Befehle aus. Ist er gehackt worden? Liegt es an der Datei?
„Imprinted“ verfolgt mit diesem „Workplace-Simulator-Horror-Psycho-Thriller“ einen sehr eigenwilligen Ansatz. Aufgrund seiner großartigen und täuschend echten Aufmachung, die euch vorgaukelt, wirklich vor „eurem“ PC zu sitzen und ganz feinem Audiodesign sollten nicht nur entsprechende Nischenfans den Titel im Blick behalten, wenn er Ende des Jahres auf den Markt kommen wird.
Steam: Imprinted
Release: Noch nicht bekannt – voraussichtlich Ende 2026
Sixth Sense:

Den Titel von EdenSpiel verfolgen wir wie „Uncured“ schon seit der „GG Bavaria 2024“ und jedes Mal erkennen wir teilweise massive Veränderungen. Dieses Mal ist das auch wieder so. Der spielbare Abschnitt des Spiels liegt in einer fantasievollen Süßigkeitenwelt und um das Level zu beenden, mussten diesmal das mit einem Art Seil verbundene Vater-Kind-Gespann nicht nur durch die Hindernisse navigiert werden, sondern auch etwas umfangreichere Rätsel gelöst werden. Was aufgefallen ist, war die Tatsache, dass diese „Vater-Kind-Dynamik“ nicht mehr so im Vordergrund stand. Eine mögliche Designentscheidung für das finale Spiel, die ich sehr schade finden würde, denn das, was man zuvor in früheren Versionen gesehen hat, war nämlich gerade im Hinblick auf diese Dynamik sehr interessant und hat den Reiz des Spiels ein bisschen ausgemacht. Technisch hat man dem Spiel manchmal angemerkt, dass es noch Feinschliff benötigt, da man manche Hindernisse durch verhältnismäßig „unnatürliche“ Aktionen überspringen konnte. Insgesamt ist es aber nach wie vor ein Titel mit großen Ambitionen, dessen Inspirationen an den Produktionen von Hazelight Studios nicht abzustreiten ist.
Steam: Sixth Force
Release: Noch nicht bekannt
Anspielerfahrungen von Phil-kun:
THE CELLAR: Ashveil

Aus der Heimat von Game-Kritik.Net (Landshut) stammend präsentiert sich THE CELLAR in einem detailverliebten Pixelgewand voll mit emotionsreichen Portraits der Charaktere. Als Pixel-Horrorspiel will das Spiel den Charme von Omori, Undertale und ein bisschen Earthbound einfangen und dem Spiel einen Horror-Twist geben. Allein die paar Minuten der bereits spielbaren Version zeigt, dass dieses ambitionierte Projekt ein sehr großes Potential hat.
Steam: THE CELLAR: Ashveil
Release: Noch nicht bekannt
Warding Witches

Bereits schon ein fester Bestandteil unserer Messeerlebnisse. Das actiongeladene Shmup ist und bleibt eines meiner Favoriten; Ich bin einfach ein Fan von diesem Genre geworden, seit ich Gradius auf der NES Classic durchgespielt hatte.
Dieses Mal konnte man die schwerste der drei Schwierigkeiten namens Cursed ausprobieren und sogar ein neues Level erleben. Ich habs probiert und geschafft! Zusammen mit Alex haben wir uns auch an den neu implementieren Co-Op-Modus gewagt (2. Schwierigkeitsstufe „Bewitched“). Fazit: Gleicher Spaß bei noch mehr Chaos! (gilt für beides)
Steam: Warding Witches
Release: Noch nicht bekannt
Valkyrie Rising: Hordes of Ragnarök

Hier merkt man das zusätzliche Jahr deutlich. Der Auto Battler wirkt nun deutlich präziser und vollständiger. Für Fans von Rogue-Like Auto Battlern ist Valkyrie Rising definitiv ein spannendes Thema, insbesondere da ich finde, dass das Spiel einen recht schnellen und motivierenden Loop verspricht.
Steam: Valkyrie Rising
Release: 4. Quartal 2026
Friendship Runed

Ein Studentenprojekt aus der Hochschule Kempten, das Potential zu einem echten Party-Brawler hat. Schnelle und actiongeladene Kämpfe basierend auf der Auswahl von Runen. Nach einer Runde hat man die Chance neue Runen zu wählen. Neue Runen bedeuten neue Fähigkeiten und neue Kombinationen. Das Ziel? Die Leben der Mitspieler auf 0 zu bekommen und am Ende als einziger zu überleben.
Itch.io: Friendship Runed
Release: Noch nicht bekannt
Cardtographer

Bereits letztes Jahr konnten wir einen Einblick in das Spiel bekommen. Nun scheint das Spiel leicht verbessert zu sein mit aus unserer Sicht deutlich besseren Assets. Hier erwartet euch ein Rogue-Like mit Deckbuilding, was zukünftig auch komplett online funktionieren soll. Eine Offline-Demo kann man bereits auf Steam spielen.
Steam: Cardtographer
Release: Noch nicht bekannt
Demra: Rifts of War

Das ist was für die Retro-Fans unter uns. Ein klassisches RTS wie es im Buche steht. In Präsentation und Gameplay erinnert es an Warcraft, Diablo und vielleicht auch die ersten Fallout-Spiele. Als Paladin wird hier eine von Dämonen zerfressene Landschaft durchstreift, während ihr das Land wieder aufbaut.
Steam: Demra: Rifts of War
Release: 3. Quartal 2026
Incredibug

Unglaublich niedliches Käfer erwartet euch hier; Die Kugelassel ist dabei dein spielbarer Begleiter, welcher von einem niedlichen kleinen Leuchtkäfer begleitet wird. Gemeinsam düst man so rollend durch die Welt und lässt das Gameplay dabei wie ein High-Speed-Murmelspiel aussehen. Plattformer-Action mit Physik und Insekten; Eine Faszination, welche mit dem Cosmic Choice Award (Publikumspreis) der GG Bavaria 2026 ausgezeichnet wurde!
Steam: Incredibug
Release: Noch nicht bekannt
Black Demeter

Fans der 2D-Action-Adventures aufgepasst: Hier erwartet euch eine Zelda-Like-Erfahrung mit düsteren Sci-Fi-Elementen. Die spielbare Version auf der Messe verrät schon in welche Richtung sich das Spiel bewegen wird und die Richtung gefällt mir als Pixelenthusiast sehr. Crosscode und Terranigma kamen mir bei dem Spiel sofort in den Sinn.
Steam: Black Demeter
Release: Noch nicht bekannt
Atomic Age

Ja ich gebe es zu: Point & Click-Spiele sind nicht mein Fachgebiet; Dennoch konnte mit Atomic Age, ähnlich wie damals Edna bricht aus, alleinig durch seinen Charme überzeugen. Hier erwartet euch ein verrücktes Abenteuer voll mit Detektivarbeit, Krimigefühl und aberwitzigen Sci-Fi-Charme.
Steam: Atomic Age
Release: September 2026
Nicely Dicely

Ein minimalistischer Brawler mit einem klaren Ziel: Hau die Blöcke runter!
Jeder attackierte Block erhält deine Farbe und zählt fortan zu deiner Punktzahl. Sichern kannst du dir den Block, wenn du ihn selbst von der Stage beförderst. Zusammen mit eigenen Fähigkeiten, die die anderen Spieler stören, sowie zufällige Effekte auf der Stage bricht hier schnell ein spaßiges Partyspiel-Chaos aus.
Steam: Nicely Dicely
Release: Noch nicht bekannt
The Lost Hotel

Lust der Inhaber eines Hotels zu werden? Nein, Fragen sind irrelevant. Kümmere dich einfach um dein neues Hotel und dessen Gäste inmitten dieser pixeligen Welt voll mit Mysterien und Geschichten. Um das Ganze noch verrückter zu machen, gibt es einen Time Loop gratis dazu, dieses Angebot kann man eigentlich gar nicht abschlagen, oder? (rhetorische Frage; Du hast eh keine Wahl)
Steam: The Lost Hotel
Release: Noch nicht bekannt
VOID

Aus der Universität von Bayreuth kommt ein intergalaktischer Schachzug: Ein RTS-Spiel, welches dich zu Beginn eines Kampfes alle Truppen auswählen lässt, mit Restriktionen durch Kosten und Kapazitäten, um schließlich gegen deinen Mitspieler zu kämpfen. Die Wahl der richtigen Schiffe ist ebenso wichtig wie anschließend die richtige Taktik beim Steuern deiner 2D-Flotte.
Linktree: VOID
Release: Noch nicht bekannt
Urbanist

Städteaufbauspiele gibt es beinahe wie Sand an Meer in den letzten Jahren. Urbanist sticht aus der Masse durch seinen minimalistischen Grafikstil hervor, welcher zugleich auch sehr detailreich ist. Denn der Fokus des Spiels sind nicht ultradetaillierte Gebäude, sondern die Lebenssimulation der Bewohner der Stadt. Jeder Arbeiter wird in diesem Spiel gezeigt, was eine Realtime-Simulation der Logistik und Infrastruktur des Spiels bedeutet.
Steam: Urbanist
Release: Noch nicht bekannt
Orbit Oddities

Wolltest du schon immer einmal auf einem Raumschiff als Roboter niedlichen Kreaturen helfen? In diesem niedlichen Plattformer ist es bis dato deine Mission verlorenen gegangene Gegenstände/Geschenke einzusammeln. Dabei musst du ständig deine magnetische Anziehungskraft anpassen, damit du entweder an der Decke läufst oder am Boden bist und neue Gegenstände fein in deinen Rucksack verstauen.
Itch.io: Orbit Oddities
Release: Noch nicht bekannt
Worldfabric

Ja ein Openworld-Action-Adventure alá Forager, wobei hier die Action und die RPG-Elemente im Hauptfokus sind. Vielleicht könnte man es auch ein Terraria aus der Vogelperspektive nennen?
So oder so ist dieses Spiel bereits ein grafischer Hingucker und spielerisch ausgereift genug, um zu wissen, dass es gut sein wird. Ich bin sehr gespannt, wohin hier die Reise gehen mag.
Webseite: https://worldfabric.net/
(Zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels ist die Webseite noch nicht verfügbar; Das Spiel ist so neu, dass es noch keinen einzigen Internetauftritt hat)
Release: Noch nicht bekannt
Keep on Gaming und Viel Spaß beim Zocken




