Im Laufe der letzten Wochen und Monate haben wir euch immer wieder auszugsweise mitgenommen in die Planung und Hintergründe der „LA-Play!“, die erste Gaming- und Nerdkultur-Convention in Niederbayern. Am 18. April 2026 war es jetzt soweit und der Bürgersaal der Marktgemeinde Ergolding in Niederbayern wurde zum Hotspot von Gaming-Fans, Cosplays und generell allem was mit der Nerdkultur in Verbindung gebracht wird. Wir haben den Messetag begleitet und wollen euch jetzt mitnehmen, unsere Eindrücke schildern und natürlich auch auf die Games dieser Convention eingehen.
Autoren: Alex + Phil-kun
Inhaltsverzeichnis:
Von einer Facebook-Gruppe zur ausverkauften Convention
Wenn ihr die Beiträge der letzten Monate mitverfolgt habt, dann habt ihr ja auch mitbekommen, dass das Redaktionsduo hinter Game-Kritik.net seit dem letzten Jahr auch Mitglied eines Vereins für Videospiel- und Nerdkultur ist. Das haben wir in unserem Beitrag „Über einen Verein zur Gaming-Convention“ genauer erläutert. Daher möchten wir uns jetzt in diesem Beitrag ausschließlich dieser Convention widmen und vor allem die zwei alles entscheidenden Fragen klären, die sich uns bei einem Besuch solcher Veranstaltungen immer auftun: War das Event ein Erfolg und haben das Organisatorische und die Schwerpunktsetzung funktioniert? Jetzt liegt es natürlich nahe bei einer Veranstaltung wie einer Convention zuerst einmal auf den Ticketverkauf zu achten und zu sehen, wie denn die Veranstaltung dort angenommen wurde. Die schnelle Antwort: Wahnsinnig gut. Die „LA-Play!“ war bereits Wochen vor dem offiziellen Termin ausverkauft und der Ticket-Zweitmarkt wurde zu einem sehr gefragten Bereich des vereinseigenen Discord-Servers. Bereits dadurch hat man gemerkt: Niederbayern ist bereit für ein solches Event und der Stellenwert solcher eben kleineren Veranstaltungen nimmt in Anbetracht der wenigen Mega-Veranstaltungen immer mehr an Bedeutung ein.
Als wir zur ersten Einlasswelle des Tages den Veranstaltungsort erreicht haben war uns schon beim Betreten klar: Das wird ein Erfolg. Bereits wenige Minuten nach Öffnung des Veranstaltungsortes waren die Stände und Gänge gut besucht – niemals ungemütlich eng, aber auch weit weg von leer. Ein übermotivierter Start in den Tag? Nein wie es sich herausstellen sollte. Es war der Auftakt in einen nahezu komplett ausgebuchten Tag. Erst zum späten Nachmittag lichteten sich dann die Flure nach und nach – was aber durchaus üblich ist, da die wenigsten wirklich bis zum Ende einer solchen Veranstaltung bleiben.
Aber lasst uns noch einmal zum Beginn springen, denn zur Eröffnung der Veranstaltung durch die beiden Moderatoren des Tages „JokerStreamOK“ und „Ser_Shrimpy“ (der übrigens sehr spontan aufgrund eines krankheitsbedingten Ausfalls des eigentlichen zweiten Moderators eingesprungen ist – Respekt dafür!), sowie dem Veranstaltungsleitungs-Duo Franziska Stelzer und Manuel Schmidt ging es in einen kleinen politischen Teil über. Dabei kam zunächst der Bürgermeister von Ergolding und Schirmherr der „LA-Play!“ Andreas Strauß nicht nur dazu von seinen ersten Gaming-Erlebnissen zu Zeiten von Pong, Atari und Commodore zu berichten. Er merkte bereits zu diesem frühen Zeitpunkt des Tages den sehr positiven Ablauf und die gute Organisation des organisierenden Vereins an. Abgerundet wurde die Eröffnungsphase der „LA-Play!“ dann von einer überraschenden Videogrußbotschaft des bayerischen Digitalministers Dr. Fabian Mehring. In seiner sehr authentischen und herzlichen Ansprache sprach Mehring nicht nur von den „Helden der LA-Play!“, die sich gegen die ein oder anderen Widrigkeiten und Gegner auf dem Weg zu ihrem Levelabschluss kämpfen mussten, sondern er betonte auch noch einmal die Wichtigkeit des Gaming-Standorts Bayern. Es ist seine Kernbotschaft, die er seit der Übernahme dieses Ministeriums mit großer Leidenschaft vertritt.

Mit einer solchen Eröffnungssequenz konnten auch wir uns in das Getümmel der Convention stürzen. Wie das im Detail bei den einzelnen Indie-Ausstellenden ausgesehen hat, werden wir im unteren Teil dieses Beitrags noch etwas ausführlicher beleuchten. Zuvor möchten wir uns hier noch der zweiten eingangs gestellten Frage widmen: War das Event ein Erfolg und haben das Organisatorische und die Schwerpunktsetzung funktioniert?
Um diese Frage zu beantworten werden wir uns in der Redaktion jetzt aufteilen, damit wir euch ein möglichst umfassendes Bild unserer Eindrücke liefern können. Daher verzichten wir auch auf ein klassisches Fazit am Ende des Beitrages. Das findet ihr jetzt hier gleich, im Nachgang ist dann nämlich umso mehr Platz für die Indiegames und -Studios, denen wir auch ausreichend Platz geben möchten.
Alex´ Convention-Eindruck:
Mit der „LA-Play!“ habe ich jetzt in den letzten fünf Jahren die dritte Premiere einer solchen Veranstaltung miterlebt – dieses Mal so unmittelbar und direkt wie noch nie zu vor. Doch selbst mit dieser verhältnismäßig „direkteren“ Beteiligung, ist es für mich ein Wiederentdecken von ganz vielen Punkten gewesen, die ich auch am Ende der Premieren-Veranstaltungen der „GG Bavaria“ oder „LFG Con“ beobachtet hatte. Das Besondere an der „LA-Play!“ jedoch ist, dass anders als die anderen beiden erwähnten Veranstaltung nie eine wirkliche Schwerpunktsetzung stattgefunden hat. Das bringt aus meiner Sicht natürlich Vor- und Nachteile mit sich. Der klare und wahrscheinlich offensichtlichste Nachteil ist dabei, dass die verschiedenen Areas allesamt um Aufmerksamkeit buhlen müssen. Das war jetzt dank der mehrheitlichen „Ein-Raum-Regelung“ zwar am Ende dann kein allzu erbitterter Konkurrenzkampf, dennoch war schon zu spüren, dass sich so manch Besuchende an einem Punkt des Tages „entscheiden“ mussten welchem Part des eigenen Hobbies sie denn nun frönen wollen. (Spoiler für 2027: Das wird da besser werden – räumlich und zeitlich ;))
Doch für mich überwiegen bei dieser Herangehensweise ganz klar die Vorteile. Durch eine fehlende Schwerpunktsetzung, muss man nicht darauf achten, dass vielleicht ein Teil untergehen könnte. Beziehungsweise lasst es mich anders formulieren: Die „LA-Play!“ hat schon eine Schwerpunktsetzung: Nerdkultur! Und die ist zum Glück so vielfältig und umfangreich wie die, die ihr folgen: Gaming, Trading-Cards, Cosplay, Tabletop-Gaming, Artists, Brickbuilding… Für alles war auf der „LA-Play!“ Platz und aus meiner Sicht ging keiner dieser Bereiche wirklich unter.
Persönlich war ich überrascht vom gigantischen Cosplay-Zuspruch, es waren unglaublich viele Cosplay-Artists vor Ort und dabei mit teils wirklich unglaublich tollen Kostümen. Werft am besten mal selbst einen Blick auf das Highlight-Bild hier.

Ich habe mich in den Berichten rund um die „GG Bavaria“ und auch der „LFG Con“ immer wieder von dem Gedanken hinreißen lassen, dass eine Schwerpunktsetzung zwingend nötig sei, für einen Erfolg einer solchen Veranstaltung. An dieser Annahme möchte ich auch hier noch festhalten, aber ich möchte unbedingt herausstellen, dass die Schwerpunktsetzung der „LA-Play!“ ein Augenöffner war. Wieso muss man sich denn für einen Teilbereich der Nerdkultur oder Branche entscheiden? Nehmt doch einfach das Gesamtpaket! Wenn das in der Umsetzung so funktioniert wie bei dieser Veranstaltung, dann ist genau das DIE Schwerpunktsetzung, die langfristig zum Erfolg führen wird. Denn wie könnte man die Nerdkultur besser erreichen und hochleben lassen, als dass man sie in ihrer Gesamtheit berücksichtigt?
Und noch ein letzter Gedanke dazu: Viele Conventions und Messen verbinden diesen Entertainment-Faktor auch mal mehr und mal weniger mit einem „Karriere-Aspekt“. Das war jetzt hier bei der „LA-Play!“ nur sehr untergeordnet der Fall – und? Es hat nichts gefehlt! Nicht jede Messe oder Convention muss auch immer gleichzeitig eine Stellenbörse sein. Man darf und sollte sich vielleicht einfach mal auf das Entertainment orientieren. Behaltet euch das bitte unbedingt bei – aus meiner Sicht sind die Punkte aus meinen letzten beiden Absätzen absolute Alleinstellungsmerkmale gegenüber den anderen vergleichbaren Events im Umkreis!
Lasst mich jetzt die Frage noch einmal aufgreifen, um einen runden Abschluss meines Eindrucks zu erreichen: War das Event ein Erfolg und haben das Organisatorische und die Schwerpunktsetzung funktioniert?
Kurzum: JA, in allen Bereichen. Von der Organisation, der Durchführung wie auch den Abläufen und der Atmosphäre vor Ort. Ich habe mir zwar eigentlich vorgenommen allzu blumige Begriffe und Superlative nicht zu verwenden. Aber an dem Wort „Traumauftakt“ einer hoffentlich langen Convention-Tradition in Niederbayern komme ich dann am Ende doch nicht vorbei… Meine größte Anerkennung gilt neben dem Veranstaltungsleiter-Duo Franziska Stelzer und Manuel Schmidt, den vielen Volunteers und sonstigen helfenden Händen, die zum Erfolg dieser Convention beigetragen haben.

Phil-kun´s Convention-Eindruck:
Niederbayern kann es auch! Nicht nur Hof und München können eine Gaming-Convention auf die Beine stellen. Auch im Landkreis Landshut und Umgebung gibt es Menschen, die unbedingt eine Gaming-Convention auf die Beine stellen wollten. Und 2026 ist jetzt die erste niederbayerische Gaming-Convention an den Start gegangen. Wir sind etwas involviert gewesen, wenn auch nicht direkt groß in der Organisation beteiligt; Es war spannend und interessant zu sehen, wie eine solche Messe im Hintergrund entsteht und was für einen großen Vorlauf eine Veranstaltung durchaus hat. Gut ein Jahr an Planung und Vorbereitung steckt in dieser Messe.
Und? In meinen Augen war die „LA-Play!“ ein voller Erfolg! Sie hat die Nerdkultur zusammengebracht und eine gute Vielfalt an Angeboten mit von der Partie gehabt. Für mich persönlich waren insbesondere die Ausstellungen von „Bricking Bavaria“ etwas komplett Neues auf einer lokalen Messe (gamescom hat auch schon Lego dabeigehabt, aber hier war es von einem Verein organisiert). Insbesondere der Fokus auf die Repräsentation von Vereinen aus der Umgebung haben gezeigt, wie viele Möglichkeiten es doch bei „uns“ gibt, um für seine Hobbys Gleichgesinnte zu finden. Genau dieser Fokus könnte für die „LA-Play!“ in den nächsten Jahren ein besonderer sein, da bei den anderen bayerischen Gaming-Conventions hier der Trend vermutlich eher in Richtung eSport gehen wird.
Mein einziger Kritikpunkt an der Messe ist die Lautstärke. Die Bühnenprogramme waren teils in Sachen Lautstärke etwas übersteuert, wodurch Unterhaltungen im Bürgersaal für mich sehr herausfordernd wurden.
Nichtsdestotrotz habe ich einen großartigen Tag gehabt, viele Kontakte wiedergesehen, ein paar neue geknüpft und wieder wertvolle Erfahrungen machen können.
Die Games der „LA-Play!“ 2026:
Das Besondere für uns auf der „LA-Play!“, wenn es um das Thema Gaming geht? Ein ganz großer Teil der ausstellenden Studios und Projekte ist uns bereits bestens bekannt. Manche begleiten wir bereits seit mehreren Jahren und haben daher die Entwicklung und den Verlauf des Projekts schon recht nahe mitbekommen. Wir haben uns daher für unsere Rückschau auf die Spiele der Convention auf eine Art Rollentausch geeinigt. Spiele, die in der Vergangenheit öfter durch Alex getestet wurden, wurden nun von Phil-kun genauer inspiziert – und anders herum natürlich. Und damit wollen wir auch direkt einsteigen in unseren Games-Rückblick der „LA-Play!“:
Alex´ Games-Rückblick:
STUNTBOOST

Als bekennender Konsolenspieler schreckt mich klassische PC-Steuerung über Maus und Tastatur in der Regel ab. Doch schon bei der „Level-Up Salzburg 2025“ habe ich interessiert bei Phil-kun´s Rekordejagd zugesehen. Jetzt habe ich es dann selbst gewagt und siehe da: Wenn die Steuerung und die Tastenbelegung/-nutzung bei jedem PC-Spiel so kompakt und eingängig wäre, wie bei „STUNTBOOST“ hätte ich weniger Probleme. Vor allem die intuitive Steuerung über die Maus, mit der man Richtung und Orientierung gleichzeitig steuert… Herrlich! Das das Spiel dann auch noch wunderbar flüssig läuft ist für eine Rekord- und Speedrun-Hatz wie es „STUNTBOOST“ werden will natürlich extrem wichtig. Das mir das grundsätzliche Spielprinzip der Rekordejagd als Racing-Gamer gefällt, wird keinen überraschen. Ich werde mir das Spiel trotz PC-Steuerung-Abneigung jetzt aber definitiv im Auge behalten!
Studio/Publisher: Byting Games
Release-Informationen: voraussichtlich Winter 2026
Erscheint für/auf: PC
ggfs. Steampage/Homepage: https://store.steampowered.com/app/2999500/STUNTBOOST/
SangJe – Project Divinity

In dem von Single- bis Multiplayer spielbaren Titel wird es unter anderem darum gehen in einer postapokalyptischen Welt aus einer verlassenen Forschungseinrichtung zu entkommen. Dass dabei die Zeit und auch die persönlichen Skills in Sachen Plattforming und Parcouring nicht ganz unerheblich sein werden, fällt einem sehr schnell auf. Der Titel lädt zu schnellen Runden, aber auch hitzigen Koop-Duellen ein. Gerade hinsichtlich der Bewegungssteuerung gibt es noch den ein oder anderen Verbesserungsbedarf. Hier sind vor allem Absprünge von Plattformen noch nicht optimal. Auch wann man als Spieler Opfer von Fallschaden wird und wann nicht, wirkt noch etwas „zufällig“. Für den Stand der Entwicklung sind das aber keine „Dealbreaker“.
Studio/Publisher: Playton Studio
Release-Informationen: unbekannt
Erscheint für/auf: unbekannt (vermutlich zunächst PC)
ggfs. Steampage/Homepage: https://playtonstudios.itch.io/sang-je-movement
THE CELLAR: Ashveil

Stellt euch vor eure seltsame Mutter, die sich meist in ihrem Zimmer einsperrt, schickt euch weg um einen besonderen Gegenstand zu suchen. Es soll ein Gegenstand sein, den ihr mal freiwillig hergegeben habt. Er wird gebraucht, um ein Familienritual abzuschließen. Unschlüssig ob ihr überhaupt sehen wollt, was dieses Ritual überhaupt sein soll, werdet ihr zufällig fündig und besiegelt dabei womöglich den Tod einer alten Freundin…
Zugegeben „heiter Sonnenschein“ wird es in diesem Spiel nicht geben, doch dafür habe ich hier mein absolutes Highlight der „LA-Play!“ gefunden. Nicht nur, weil der Titel nur durch eine Person entstanden ist. Vor allem weil der Titel schon jetzt unglaublich „fertig“ und poliert aussieht. Die teils idyllisch, teils beklemmend düster inszenierten Welten sind absolut sehenswert. Die Story, inklusive viele versteckter Botschaften und „Easter Eggs“ (wie z.B. das „LA-Play!“-Plakat oder eine wage Beschreibung der Stadt Landshut – nicht nur unserer Heimatstadt, sondern auch die des Solo-Devs) ist schon in dieser Demo sehr eingängig und vor allem immersiv gewesen.
Studio/Publisher: Ashy Dev / Ashy Ink
Release-Informationen: unbekannt
Erscheint für/auf: PC
ggfs. Steampage/Homepage: https://store.steampowered.com/app/4292780/THE_CELLAR_Ashveil/?curator_clanid=45901936
Phil-kun´s Games-Rückblick:
Wie schon erwähnt war die „LA-Play!“ für uns von Game-Kritik.net ein großes Wiedersehen in der eigenen Heimat. Es hat uns sehr überrascht, dass sich so viele bekannte Spieleentwickler aus der Region in unsere heimische Spiele-Convention einfanden. Entsprechend haben wir unsere Spiele auch anders aufgeteilt und teilweise die Rollen getauscht. Spiele, die Alex schon mal angespielt hatte, habe ich angespielt und andersherum.
Doch bevor ich zu meinen Spielen komme, möchte ich vorab noch kurz auf drei der neun Titel vor Ort hinweisen.
Atomic Age war auch auf der „LA-Play!“ vor Ort. Ich habe das Spiel bereits dieses Jahr auf der GG Bavaria angezockt und die Demo war die gleiche. Im Austausch mit dem Entwickler des Spiels habe ich Einblicke in die nächsten Szenen des Spiels bekommen und freue mich auf nächste Demo auf der „LFG Con“ in Hof.
Stone Skipper Dash haben wir ebenfalls auf der diesjährigen GG Bavaria angespielt und prompt auch beide auf unsere Smartphones heruntergeladen. Das Spiel ist bereits erhältlich für Android und iOS entsprechend klare Empfehlung von uns: Herunterladen und spielen, wenn ihr Fan von „Subway Surfer“ oder ähnlichen Spielen dieser Art seid.

Bei Day of Light haben wir einen dritten Titel, den ich schon gespielt habe, aber noch auf keiner Messe. Hier handelt es sich um ein kleines Softwareprojekt von einem Entwickler aus meinem privaten/beruflichen Bekanntenkreis. Bei dem Spiel handelt es sich um ein Plattformer, der bereits im Februar dieses Jahr releaset ist. Hierzu gibt es nächste Woche am Donnerstag eine gesonderte Review.
Und nun zu meinen (weiteren) angespielten Titeln:
Post Apocalypse

Ein grafisch sehr schön ausgearbeitetes Spiel mit viel Liebe zum kleinen Detail. In dieser postapokalyptischen Welt ist es deine Aufgabe als Post-Roboter deine Bestimmung zu erfüllen. Du weißt nicht warum, aber du wurdest Jahre nach dem Untergang wieder aktiviert und hältst einen Brief in der Hand.
Ein Puzzle-Adventure mit einer ähnlich schönen Grafik wie bei „The Talos Principle“; ein kurzes Vergnügen was insgesamt drei Level hat und kostenlos auf itch.io heruntergeladen werden kann.
Zudem hatte das Studio auch noch „Exhibit A“ dabei, was ebenfalls kostenlos auf itch.io spielbar ist, und einen Vorgeschmack geben soll, auf den kommenden Prototypen des Studios. Übrigens: „Exchibit A“ war letztes Jahr auf dem DCP nominiert für Nachwuchspreis „Bester Prototyp“. Mit dem Preisgeld startet das kleine Team nun in die neue Konzeptionierungsphase. Das Besondere am neuen Konzept soll werden, dass es ähnlich wie bei „Exhibit A“ nicht nur um ein Murder Mystery in einer Ausstellung oder einem Museum gehen soll; Die Bilder dort können betreten werden und das dahinter verborgen Level wird im Artdesign des Bildes gehalten. Wir sind gespannt wo die Reise für dieses junge Studio hingehen wird.
Studio/Publisher: Slothmotion
Release-Informationen: bereits erschienen
Erscheint für/auf: PC
Itch.io: Slothmotion / Post Apocalypse / Exhibit A
Uncured

Die letzten Male auf den besuchten Messen hat Alex von diesem Spiel berichtet und es auch jedes Mal wieder angespielt. Nach mittlerweile drei Jahren Messebuche habe ich auch mal wieder das Spiel in die Hand genommen. Es präsentiert sich sehr flüssig und detailliert in seinem Action-Roguelite-Format ähnlich zu „Dead Cells“. Dabei finde ich besonders die flüssigen und schnellen Bewegungen wie auch die vielen Möglichkeiten des Parcours in dem Demolevel sehr gut gelungen. Aktuell kann man hier ein Level spielen, welches durch Zufallsgenerierung bei jedem Durchgang ein anderes Layout hat. Probiere die Demo ruhig einmal aus auf Steam.
Studio/Publisher: EndRealm
Release-Informationen: noch nicht bekannt
Erscheint für/auf: PC
Steam: Uncured
The Murder Hotel

Hier haben wir auch einen gefühlten Dauergast auf den Messen. Ich meine wir haben das Spiel bereits 2023 auf der GG Bavaria gesehen. 2024 habe ich dann zum ersten Mal von dem Spiel berichtet und angespielt. Letztes Jahr im September ist das Murder Mystery im Stile von „Ace Attorney“ und „Danganronpa“ veröffentlicht worden. Und auf der „LA-Play!“ habe ich es erneut gespielt und ich bin nach wie vor fasziniert von dem Spiel, dass mich insbesondere wegen der Dialoge und den Charakterbildern während eben dieser Dialoge abholt.
Studio/Publisher: Wegenbartho Games / Mayflower Entertainment
Release-Informationen: 17. September 2025
Erscheint für/auf: PC, Nintendo Switch
Steam / Nintendo EShop: Steam / Nintendo EShop
Keep on Gaming und Viel Spaß beim Zocken!

