Und was für ein Höhenflug dieser Mut gebracht hat für das Franchise! Mit den heutigen beiden Titeln werfen wir einen Blick in die Zukunft von The Legend of Zelda, denn diese beiden Titel übersteigen jeden bisherigen in Sachen Beliebtheit. Auf in das offene Abenteuer!

Konsole: Nintendo Switch, Nintendo Switch 2

Autor: Phil-kun

Inhaltsverzeichnis:

Thema: Mut beweisen!

Für Videospielentwickler ist dies eine der wichtigsten Eigenschaften: Mut haben

Mut haben, ein Spiel, aus dem Nichts heraus entstehen zu lassen.

Mut haben, Zeit zu investieren, um ein neues Abenteuer zu erschaffen.

Mut haben, Fehlschläge zu erwarten, um ein besseres Spiel entwickeln zu können.

Aus den vielen Geschichten hinter den Kulissen von Nintendo weiß man, dass Nintendo als Spieleentwickler schon immer sehr mutig war. Die Firma war, bevor sie ein Spieleentwickler und Konsolenhersteller wurde nicht im elektronischen Markt tätig. Nintendo riskierte einiges, um neue Märkte zu erschließen. Darunter die Spielzeugherstellung. Daraus entstanden die Mitentwicklung und Fertigung von elektronischer Unterhaltung.

Und schließlich entstanden daraus die ersten Spiele und Charaktere, die wir heute so sehr lieben. Viele der Nintendo-Interviews, insbesondere aus der legendären Interviewreihe „Iwata fragt“ (Iwata asks), verraten, dass bei Nintendo in der Spieleentwicklung Experimente und das Scheitern dazu gehören. Es werden viele Ideen probiert bis schließlich was entsteht, dass interessant ist und Spaß macht. Oftmals starten so die Entwicklungen mit einer oder zwei Personen, die einfach experimentieren. Erst später, sobald die Idee gefestigt ist, werden zusätzliche Ressourcen beigesteuert.

Es ist klar, dass die japanische Arbeitsweise, insbesondere bei Videospielentwicklern, nicht gerade gesund ist, auch wenn die Entwickler selbst immer darüber scherzen; Aber es ist auch klar, dass sie eine enorme Leidenschaft besitzen, die es ihnen ermöglicht über ihre Grenzen hinaus zu arbeiten.

Mit den beiden heutigen Titeln erfüllt sich der Mut den Shigeru Miyamoto einst bewiesen hatte. Er wollte ein Anti-Mario erschaffen. Ein Spiel, dass keine Vorgaben hat und dass keine Zielfahne hat.

Ein Spiel, indem man die Spielwelt erkundet und diese kennenlernt.

Ein Spiel, welches dem Spieler ermöglicht alles ohne Barrieren zu entdecken.

Ein Spiel, welches Kreativität und Entdeckergeist fördert.

The Legend of Zelda (NES, 1986) erschien als ein Einblick in diese Vision. Und 31 Jahre später konnte die Vision endlich realisiert werden.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Die neue Welt!

Wir starten mit dem 2017 erschienen Meisterwerk; es hat auch von uns/mir die Bestwertung von 100% in der regulären Review bekommen.

Eine Geschichte so weit weg von allen anderen Zelda-Legenden, dass sie laut Timeline nun weit nach allen anderen Spielen ablief, aber das kann man auch ein wenig lockerer sehen, je nachdem wie man The Legend of Zelda als Spieler selbst interpretiert.

Der Erfolg des Spiels ist jedoch keine Interpretationssache: Breath of the Wild ist das weltweit meistverkaufte The Legend of Zelda-Spiel.

Mit über 30 Millionen verkauften Einheiten schlägt das Spiel alle bisherigen Rekorde. Das Spiel hat allein mehr verkaufte Einheiten erzielt als Skyward Sword (7,8 Millionen*), Twilight Princess (10,0 Millionen*) und Ocarina of Time (14,0 Millionen*) zusammen! Selbst der beliebteste Handheld-Titel der Zelda-Reihe, Link’s Awakening (Game Boy), kommt mit 12 Millionen* verkaufte Einheiten nicht an den Erfolg ran.

*Übrigens: Hierbei sind bereits die Re-Releases und Ports der Spiele miteingerechnet!

(Quelle: https://vgsales.fandom.com/wiki/The_Legend_of_Zelda)

Der Schritt in ein echtes Open-World-Zelda-Spiel war gewagt, aber er war ein riesengroßer Erfolg für Nintendo und die Nintendo Switch!

Motiv: Vernichte die Verheerung!

Das Land fiel ihm anheim und die Hoffnung auf einen Sieg war vorerst darnieder…

Eine neue Hoffnung jedoch schlummerte noch vor sich hin…

Mit schwachen Beinen und ratlosen Blicke sah Link auf die weiten Ebenen von Hyrule und erkannte die Verheerung Ganon innerhalb von Schloss Hyrule eingesperrt, jedoch nicht vollkommen versiegelt.

Auf kurzem Wege traf Link einen alten Mann mit dessen Hilfe lernte er ein altes Gerät der Shiekah, dass er kurz nach dem Aufstehen fand, besser kennen und erfuhr einen Teil von dem, was er verschlief.

Link war im Schrein des Lebens, einer Rehabilitationseinrichtung der alten Zivilisation, 100 Jahre nach dem Erscheinen von Verheerung Ganon aufgewacht. Ganon selbst wurde durch einen aktivierten Bannzauber seither in Schloss Hyrule gefangen gehalten. Seine Kräfte jedoch befehlen immer noch die Titanen und Wächter der alten Zeit und die gnadenlosen Monster, die allesamt das Land schwer passierbar machen.

Link jedoch hatte alle seine Erinnerungen verloren und kann schwer glauben, dass er die letzte Hoffnung von Hyrule sei.

Mit allem Mut beginnt Link sein Abenteuer.

Wird er Ganons Fluch über die Titanen brechen können?

Wird er seine Erinnerungen wiedererlangen und wer oder was ist, mächtig genug seit 100 Jahren Ganon in Schach zu halten?

Nun diese Antworten sind Teil der Legende DEINES Abenteuers.

Und fernab, ob der Held seinen Mut wiederfindet, Weisheit zeigt und Kraft beweist, spielt ein altes Lied über die Täler Hyrules. Die Klänge eines Akkordeons zeugen von Melancholie und Wehmut, aber auch Hoffnung. Die Ballade zeugt von mächtigen Recken, die einst Hyrule Seite an Seite der Prinzessin und des Helden beschützten. Vier mächtige Krieger aus vier unterschiedlichen Reichen dazu bestimmt die legendären Titanen zu steuern. Vier mächtige Seelen, die ihr Leben für den Schutz von Hyrule gaben und ihre Hoffnung auch nach ihrem Ableben noch nicht verblassen ließen.

Ob sie dem Helden noch einmal begegnen werden und gemeinsam mit ihm Ganon besiegen werden?

Look and Feel: Erinnere dich wieder!

Uns geht es als Spieler auch erstmal so wie es Link selbst geht. Wir betreten gemeinsam ein unbekanntes Hyrule mit größtenteils unbekannten Gameplay-Elementen.

Klar ist, dass wir unseren Helden in der 3D-Welt frei bewegen können, weiterhin Herzen als Lebensanzeige haben und die neu hinzugewonnene Ausdaueranzeige aus Skyward Sword.

Jedoch können wir erstmalig springen und klettern, auch das Schwimmen ist kein echtes Problem, auch wenn es auf die Ausdauer geht und Tauchen nicht möglich ist.

Ebenso lassen sich wie gewohnt Gegner zentrieren/fokussieren, aber da hören dann die Gemeinsamkeiten auf. Herzteile gibt es nicht mehr, auch keine Dungeons oder Items, um diese Dungeons zu untersuchen.

Stattdessen werden wir von zahlreichen Mini-Dungeons in Form von 130+ Schreinen und fünf große Schreine in Form von Titanen begrüßt, in welchen wir unser Können mit den von Anfang an verfügbaren neuen Fähigkeiten von Link und dem absurd wirkenden Arsenal von zerstörbaren Waffen und Schilde beweisen müssen.

Die Fähigkeiten? Metallische Sachen per Magnetkraft hochheben, Eisblöcke auf Wasser herbeizaubern, Gegenstände in der Zeit einfrieren und unter Einwirkung von kinetischer Kraft wegschleudern und Steine/Felsen mit magischen Bomben zertrümmern.

Die Kraft der Shiekah ist mit uns in diesem Spiel; Und es kostet nicht einmal Magiepunkte.

Und was machen wir als erstes? Nun nach Abschluss des Tutorials können wir tun und lassen, was wir wollen, selbst der Endboss kann theoretisch jetzt schon herausgefordert werden. Doch lieber sollten wir uns um die Bürger von Hyrule kümmern und in dem Reich nach dem Rechten sehen. Gewiss wird Hilfe benötigt.

Außerdem präsentiert sich hier das Spiel in einem perfekten Mix aus den letzten Konsolenspielen, wobei meiner Meinung nach hier Skyward Sword und Twilight Princess die größten Einflüsse auf die Gestaltung der Welt haben und Ocarina of Time auf die verschiedenen Charaktere im Spiel. Ein orchestraler Soundtrack unterstreicht dabei das malerische Bild.

Fazit: Die Weisheit des Entdeckens!

Nach wie vor komm ich bei dem Spiel nicht aus dem Staunen heraus. Mittlerweile habe ich das Spiel auf der Nintendo Wii U, Nintendo Switch und Nintendo Switch 2 gezockt und in Summe bestimmt schon über fünf Mal durchgespielt, wobei 2x davon alle Schreine und 2x Heldenmodus. Weit über 300 Stunden habe ich mich wohl schon mit dieser Spielwelt beschäftigt, was bei einem Vielspieler mit zahlreichen Videospieltiteln im Jahr eine echte Seltenheit ist.

Auch kann ich sagen, dass die Nintendo Switch 2 Edition das Spiel wirklich vollkommen abrundet und ich es jedem Fan des Spiels nur ans Herz legen kann diese Version des Spiels zu spielen und dabei auch die Audio-Logs über die Smartphone-App mitzunehmen.

Spezial-Score:

KategoriePunkte
Motiv10
Steuerung10
Präsentation10
GESAMT100 %

The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom: Hinauf!

2023 kam nun endlich die Fortsetzung zu Breath of the Wild auf den Markt. Ursprünglich sollte Tears of the Kingdom nur ein DLC für eben jenes Spiel sein, doch die endlose Kreativität der Entwickler lies daraus ein vollständiges Spiel werden, was wiederum erklärt wieso Tears of the Kingdom selbst keine weiteren DLCs erhielt.

Zusätzlich dazu ist Tears of the Kingdom das allererste Zelda-Spiel, das eine direkte Fortsetzung ist und dabei auch noch die gleiche Spielwelt nutzt. Trotz der gleichen Spielwelt wurde das Hyrule so wie wir es auch Breath of the Wild kennen, um etliche Neuerungen erweitert darunter eine Himmelsebene mit schwebenden Plattformen wie auch einen üppigen Untergrund mit schier endlos wirkenden Inhalten – die Kroks wirken aber auf Hyrules-Boden immer noch endlos mit erneuten 1000 platzierten Samen, freilich in größtenteils komplett neuen Orten.

Mit erneuten 20 Millionen verkauften Einheiten beweist sich die Beliebtheit von Breath of the Wild. Auch Tears of the Kingdom schlägt so alle der Zelda-Meisterwerke aus der Vergangenheit mit Ausnahme von Breath of the Wild natürlich.

Auch von uns erhielt das Spiel die Bestwertung; Selten das eine Fortsetzung ähnlich gute Bewertungen bekommt.

Motiv: Bezwinge Ganondorf endgültig!

Der Sage nach entstand einst durch das Herabsteigen einer fremden Spezies das Königreich Hyrule. Die irdisch unbekannte Technologie der Sonau entwickelte das Land schnell weiter. Die Technik ganze Landmassen in der Luft schweben zu lassen ließ die damalige Bevölkerung staunen. Auch besaßen sie mächtige Artefakte, die ihnen Kräfte jenseits eines Sterblichen verliehen.

Über die Jahre wurde die Zahl der Bevölkerung der stolzen Sonau immer geringer. Rauru, der Anführer der Sonau zu der damaligen Zeit einte sich schließlich mit einer Bewohnerin des Landes, der Hylianerin Sonia. Gemeinsam mit ihr gründeten sie das Königreich Hyrule, um die verbliebenen Sonau zu schützen und die hinterbliebenen Artefakte zu bewahren. Für die mächtigen Artefakte der Sonau wurden Weisen aus den Völkern von Hyrule gewählt, welche diese fortan führen sollten.

Die Gier nach Macht lies einen König eines Volkes schier blind vor Wut werden. Er, Ganondorf, König der Geruden und fortan bekannt als Herr der Diebe und Dämonenkönig entwendete eines der Artefakte mit einer List und bekam alsbald unvorstellbare Kräfte. Kräfte mit denen er das gesamte Land zu unterjochen versuchte. In letzter Stunde opferte sich Rauru, um das Unheil tief unter der Erde zu verbannen.

Es verstrichen zahlreiche Jahre durch das Land und Legenden formten sich über die bösen Kräfte, die immer wieder über die Welt einfielen. Meist ist dabei die Rede von drei Mächten, die stetig konkurrieren. Die Macht des Mutes, ein junger Held, der das Böse bekämpft; Die Macht der Weisheit, die stets als junge Frau dem Helden zur Seite steht und über große mächtige Magien des Lichts und der Zeit verfügt; Und die Macht der Kraft, eine bösartige Gestalt meist ein Dämon namens Ganon, welche nichts anderes im Sinn hat als den beiden anderen Machträgern ihre Macht zu entreißen, um die Welt in Schatten zu hüllen.

Jüngst wurde Dank Link und Zelda die Verheerung Ganon vernichtet, eine teuflische Macht, die Tief aus dem Erdreich gekrochen kam und voller Hass und Zerstörung überquoll. Dies war nun auch wiederum ein paar Jahre her und das Königreich war gerade dabei sich von den Strapazen Ganons zu erholen.

Jedoch soll die Expedition in den düsteren Höhlen unterhalb des Schlosses Hyrule in einer Katastrophe enden. Prinzessin Zelda wird in die Vergangenheit geschleudert, das Masterschwert zerbricht und Link wird schwer verwundet. Auslöser dieser Katastrophe war die Entdeckung der Versiegelungskammer, in der Ganondorf seit Äonen durch den Geist von Rauru niedergedrückt wird, und die darauffolgende Auferstehung Ganondorfs.

Link wachte einige Zeit später auf einer schwebenden Insel auf und bemerkt, dass die Überreste des alten Königs, Raurus Arm, nun seinen verletzten Arm ersetzen. Alsbald erhält er eine neue Aufgabe von dem alten König: Rette Hyrule erneut und bezwinge Ganondorf endgültig!

(Hinweis: Ein paar Textstellen entstammen meiner Interpretation der Geschichte von Tears of the Kingdom und sind nicht zu 100% belegbare Handlungspunkte)

Look and Feel: Drei Welten mit neuer Technik!

Verschmelzen von Materialien und Waffen, Kombinieren von Gegenständen zu Konstrukten/Fahrzeugen, Hindurchfliegen durch Höhlendecken/Decken, Bewegungen eines Gegenstandes in der Zeit zurückdrehen; Das sind die neuen Fähigkeiten von Tears of the Kingdom, wenn man sie beschreibt.

Anders als in Breath of the Wild ist in Tears of the Kingdom die Shiekah-Technik out bzw. nicht mehr existent; Nach der Verbannung von Verheerung Ganon wurde die letzte Aufgabe der alten Shiekah-Technologie erfüllt und zerfiel vollständig zu Staub. Also: Keine Titanen und Wächter mehr, aber auch keine Shiekah-Fähigkeiten mehr.

Den Platz der Shiekah nehmen in diesem Spiel die Sonau ein. Ihre Technologie ist viel technischer. Sachen können kombiniert/verbunden werden, man kann durch Decken wandern, um z.B. Höhlen zu verlassen und man hat die Möglichkeit die letzten Bewegungen eines Objekts zu wiederholen; Die Sonau waren wirklich sehr weit fortgeschritten.

Entsprechend wichtig sind diese Fähigkeiten also jetzt im Gameplay geworden. Abgesehen, davon gibt es nur minimale Anpassungen im Gameplay. Die Spielwelt dagegen wurde massiv geupdatet. Neben den signifikanten Änderungen, und teilweise auch Zerstörungen, auf dem Land von Hyrule offenbaren sich in diesem Spiel auch der Himmel und die Unterwelt.

Im Himmel sind schwebende Inseln aufgetaucht, die aufgrund antiker Sonau-Technik fliegen und wohl durch die Reaktivierung von Raurus Kräften, ja darunter auch 120 Schreine, nun aus den Höhen des Himmels herabgestiegen sind oder tatsächlich aus dem Untergrund herausgebrochen sind. (vermutlich ersteres, aber so genau erfährt man nicht, wieso man diese in Breath of the Wild noch nicht wahrgenommen hatte – Unsichtbarkeitszauber?)

Im Untergrund begegnet man einer tiefen Dunkelheit, der man erst Herr und Licht werden muss. Praktischerweise haben alle 120 Schreine hier ein Gegenstück in Form von einer „Lichtwurzel“, die bei Aktivierung den Untergrund erhellen.

Es ist nicht übertrieben, wenn man behauptet das Tears of the Kingdom beinahe 3x so viele Nebeninhalte aufweist wie Breath of the Wild. Grundsätzlich jedoch decken sich beide Spiele in Aufbau der Story und Länge der Haupthandlung, sofern man weiß, wohin man muss.

Grafik und Sound des Spiels sind weiterhin phänomenal und keine Beschreibung, die ich momentan zustande bringen könnte, würde es fertigbekommen, die schiere Bild- und Tongewalt des Spiels würdigend in Worte zu fassen.

Fazit: Eine mutige Quest!

Hyrule mag zwar das gleiche sein, aber alles fühlt sich anders an; Unglaublich was man aus einer einzelnen Spielwelt alles für Geschichten erzählen kann. Auch interessant dabei ist, dass im Spiel nur wenige Jahre zwischen beiden Titeln liegen, womöglich maximal so viel wie auch im echten Leben, genau will sich das Spiel nicht festlegen. Trotz der relativen kurzen Zeit entsteht so viel und dennoch wird auch wieder so viel zerstört und ins Chaos gerissen. Hier merkt man den Mut der Bewohner von Hyrule und den schier nie enden wollende Glaube an die Hoffnung von Hylia und an die verbliebenen Mächte des Triforces.

Mit diesem Spiel ist die inoffizielle Triforce-Trilogie abgeschlossen. Skyward Sword, Rot für die Kraft; Breath of the Wild, Blau für die Weisheit; Tears of the Kingdom; Grün für den Mut.

Spielerisch nochmal ein anderes Erlebnis und die Handlung dazu inkl. der Audiologs der Nintendo Switch 2 Version…Für einen Zelda-Fan ein ganz besonderes tiefes Erlebnis aus meiner Sicht. Es gab noch kein Zelda-Spiel, dass so viel Einblick in die Geschichte hinter den Pixel und Polygonen innerhalb des Gameplays erlaubte.

So müssen gelungene Fortsetzungen gemacht werden!

Spezial-Score:

KategoriePunkte
Motiv10
Steuerung10
Präsentation10
GESAMT100 %

Schlusswort: Echtes Erkunden!

Mit diesen Meisterwerken konnte man nun also endlich The Legend of Zelda so erleben, wie Shigeru Miyamoto es sich vorgestellt hatte.

Und ja, beide Spiele fühlen sich nicht gänzlich so an, als würde man ein The Legend of Zelda-Spiel spielen. Sie sind beide definitiv keine klassischen Zelda-Abenteuer nach der klassischen Formel. Sie bieten ein anderes und neueres Spielgefühl, was jedoch schon immer in den Spielen schlummerte. Gerade die beiden ersten Titel der Reihe sind ein guter Indikator dafür. Auch sie waren im Grunde Open World, wobei das beim ersten Titel deutlich stärker der Fall war. Man konnte damals schon im ersten Zelda-Spiel die Welt frei erkunden. Ohne Dungeons mit aberwitzig vielen Schlüssel, ohne Puzzles, ohne Pflichtitems, ohne Itemwechsel-Chaos, ohne Weisen, ohne Artefakte, ohne Masken, ohne Masterschwert…

Ich bin gespannt, wohin die Reise mit The Legend of Zelda geht. Ich kann mir alle Richtungen gut vorstellen. Mehr in Richtung Witcher 3? Mehr in Richtung Skyrim?

Oder vielleicht doch eher Final Fantasy? Oder gar vielleicht ein eigener neuer Weg?

Mir wäre alles recht; Es darf auch gerne weiterhin die klassischen Zelda-Formeln in neuen Spielen geben, oder man versteift sich auf die Freiheit und das Erkunden, so wie das auch schon „wieder“ bei dem zweiten Titel des nächsten Artikels der Falls ist.

Vorschau: Nochmal und Anders!

Wir haben gesehen in welche Richtung sich The Legend of Zelda gerade bewegt. Wie die neuen Spiele der Serie von Nintendo aussehen könnten. Und wie sieht es mit anderen Entwicklern aus? Was machen sie aus The Legend of Zelda?

In den letzten Jahren gab es immer wieder Zelda-Spiele, die von dritten Parteien (Third Parties) entwickelt wurden. Zum Teil sind das Remakes oder Remasters, aber auch zum Teil neue Geschichten.

Wir werden also im nächsten Artikel genau diese Entwicklungen näher betrachten und uns auch hier die Frage stellen, ob sich das neu entdeckte The Legend of Zelda auch zukünftig hier stärker präsentieren wird, oder ob wir vielleicht über diesen Weg gerade die alten Abenteuer wieder neu erleben dürfen und sogar neue Aspekte des Franchises kennenlernen können.

Viel Spaß beim Zocken!